Der Mittelteil, auch Sahnestück genannt, des traditionellen Jahresrückspulblicks! Fazitator Christian, Jan & Sebastian erinnern an Weltgeschehen, Popkultur & Lüdenscheid – vor 45 Jahren.
Heute: Mai bis August 1980 – mit Pac-Man, Olympia-Boykott & Jugend-Treff…
Der neunte traditionelle Jahres-Rückspul-Rückblick ist da! Wer dachte, wir wären durch mit den 80ern, hat sich gewaltig geirrt – die Taste wagt den Rücksturz zum Beginn des Jahrzehnts ins Jahr 1980!
Jan, Fazitator Christian & Sebastian stehen diesmal vor einem gewaltigen Berg – 399 Meldungen aus Weltgeschehen, Popkultur & Lüdenscheid – und haben die Sendung folgerichtig gedrittelt. Doch keine Bange: Morgen und übermorgen erscheinen bereits Teil 2 und 3 dieser Mammut-Taste.
Nun aber erstmal: Januar bis April 1980 – mit Rollschuhen, Grünen & Crest-Hotel…
50 Jahre. Knapp 1000 Episoden. Über 100 ehemalige Cast-Mitglieder. Unzählige Comedy-Skits und Live-Musiknummern namhafter Acts. Sprungbrett zahlloser Hollywood- und Spaß-Karrieren von Chevy Chase über Eddie Murphy bis Tina Fey. Ursprung von einem guten Dutzend Kinokrachern, darunter The Blues Brothers, Ghostbusters und Wayne’s World. Und ja, auch Inspiration für den deutschen Ableger RTL Samstag Nacht.
Saturday Night Live, das Schlachtschiff der US-Fernsehcomedy, feiert in diesem Oktober goldenes Jubiläum. Ein ganz schön reifes Alter für ein Format, das dem Fernsehen der 1970er einst eine dringend benötigte Verjüngungskur verabreichte.
Simon & Sebastian gehen zurück an die rumpeligen Anfänge, als Sender NBC selbst noch nicht genau wußte, was für popkulturelles Phänomen da eigentlich lief. Sie zeichnen die Aufs und Abs der legendären Comedyshow nach, indem sie eine Auswahl klassischer SNL-Sendungen und ihrer Ableger anschauen, unter ihnen Folge 1, aber auch die Ausgaben legendärer Guest Hosts wie Steve Martin, Carrie Fisher und William Shatner.
Der Kreis öffnet und schließt sich am 11. Oktober 1975, als es zum ersten Mal hieß: „Live from New York, It’s Saturday Night!“
Diese Folge ist Teil 4 der Rückspultasten-Reise quer durch den Humor vergangener Jahrzehnte.
Heute macht Simon endlich alles öffentlich. Er erzählt Sebastian und euch anekdotenreich in einer Quasi-Fortsetzung unserer Berufe-Folge davon, wie es dazu kam und wie sein allererstes Jahr als Gaming-Journalist war.
Gemeinsam mit Simon blickt auch seine langjährige Kollegin und Weggefährtin Susanne Braun zurück in die Vergangenheit von PC Power Play und CyPress.
Die ersten beiden Folgen aus dem Rückspul-Kiosk stellten jeweils diametrale Publikationen gegenüber – zum Beispiel Kindercomics versus Soft-Erotik – doch diesmal ist das Thema für Simon & Sebastian so wichtig und einend, daß die ganze Sendung den Fokus auf Computer-Spielezeitschriften der frühen 1990er setzt.
Simons Liebling Power Play (es geht um Ausgaben 10/90 und 10/91), ab 1984 geboren aus der Happy Computer, war bahnbrechende Wegbereiterin des deutschen Gaming-Journalismus. Erfinderin des prozentualen Wertungssystems mit flotter Schreibe, vor allem aber katapultierte eine Extraportion Personality die Redakteure in den Rockstar-Olymp. Zumindest für nerdige Schulhof-Spielkids.
Einer dieser wagemutigen Pioniere ist Heinrich Lenhardt, Mitbegründer von Power Play und später PC Player. Deswegen verirrt sich auch der Spieleveteran und Autor hervorragender Retro-Gaming-Bücher aus dem fernen Kanada zum ausführlichen Interview in den Kiosk.
Schließlich wäre da noch die Video Games, die sich mit ihrer Debütausgabe 1/91 konsolig aus der Power Play auskoppelte und Sebastians erstes, kostbarstes und auswendiggelerntestes Print-Magazin war.
… und immer dran denken: Das ist hier keine Lesestube!
Zwei Standup-Comedy-Legenden in der Gegenüberstellung.
Auf der einen Seite: Richard Pryor – grenzüberschreitender Unruhestifter, sprachlich explizit, zum Schreien (komisch), selbstzerstörerisch und brutal ehrlich.
Auf der anderen Seite: Bill Cosby – Geschichtenerzähler, Amerikas Dad, Sitcom-Titan, (scheinbarer) Saubermann und multipler Vergewaltiger.
Wie revolutionierten sie die US-amerikanische Kultur und Comedy-Landschaft, sowohl schwarz als auch weiß und womöglich sogar farbenblind? Wie stehen Simon & Sebastian zu den beiden Personen? Und im Fall des verurteilten Verbrechers die alte Frage: Wo, wenn es sie überhaupt gibt, verläuft die Grenze zwischen Werk und Künstler?
Diese Folge ist Teil 3 der Rückspultasten-Reise quer durch den Humor vergangener Jahrzehnte. Wobei: Ernster könnte es kaum zugehen.
Schon zum elften Mal lesen Christian und Sebastian (featuring Tadderich Simon als Senf-Dazugeber) aus ihren sogenannten Tagebüchern des Jahres 1994. Ein halber Monat im Mai steht wie kein anderer sinnbildlich für sämtliche Facetten der Nerd-Jugend und des allmählichen Coming-of-Age.
Empörend geht es zu mit Provokation & Prügelei – das Tagebuch wagt ein Übernachtungsbesuch-Crossover – der heimische Einzelhandel wird bis aufs Blut genervt – das Lehrpersonal des BGL treibt sadistische und andere Spielchen – Weichen werden gestellt (oder auch nicht) für die berufliche Zukunft der Podcaster – und die gemeinsame Star-Trek-Leidenschaft dringt in Galaxien vor, die nie ein Lüdenscheider zuvor gesehen hat.
Gute Unterhaltung… und schalten Sie auch beim nächsten Mal wieder ein, wenn es heißt: Drei Mann im Bett.
Ab den 1950ern trat die Sitcom ihren unaufhaltsamen Siegeszug im US-Fernsehen an. I Love Lucy wurde der erste Megahit und gilt dort als Klassiker, doch in Lucys Schatten stehen wahre Armeen von TV-Familien, deren alltägliche Mißgeschicke zum Frontalangriff auf die Lachmuskeln des Publikums ansetzten.
Beobachtet wurden die Wohnzimmer der Ricardos, Cosbys, Conners oder Taylors von mehreren Studiokameras durch die fehlende vierte Wand – meistens vor Live-Publikum, manchmal auch mit Lachern aus der Konserve, im Laufe der Jahrzehnte gelegentlich mit humorvoller Sozialkritik gespickt.
Deutschland eroberte das 25minütige Spaßformat mit reichlicher Verspätung erst Anfang der 1990er, dafür – dem Privatfernsehen sei Dank – umso heftiger mit pickepackevollen Sendeblöcken und vereinzelt sogar heimischen Remakes.
Simon, Jan, Christian & Sebastian rollen großflächig Fernseh- sowie ihre eigene Medien-Geschichte auf und sprechen nebenbei auch über ihre ganz persönlichen Sitcom-Highlights.
Diese Folge ist Teil 2 der Rückspultasten-Reise quer durch den Humor vergangener Jahrzehnte.
Nix wie raus aus der Badewanne – das Te Deum von Marc-Antoine Charpentier (aka die Eurovisionhymne) quäkt schon aus den Lautsprechern des holzvertäfelten Telefunken-Röhrenfernsehers und Omma hat die Käsepieker bereitgestellt für die große Samstagabend-Unterhaltungsshow!
Zum siebten Mal haben Jan, Gerrit und Sebastian 21 Prominente von vorgestern aus dem Sack, der eigentlich eine Schachtel ist, gezogen, und sich zu ihnen insgesamt 105 knifflige Hinweise einfallen lassen. Nun heißt es wieder: Raten-raten-raten, denn es geht in dieser Folge, die ihre Sendezeit wieder einmal tüchtig überzieht, um Spannung, Spaß, Punkte, den Quiz-Thron und gekühlte Getränke. Vielleicht ist es außerdem das erste Promi-Raten, bei dem nicht sieben Male Heidi Kabel erwähnt wird.
Wir wünschen Ihnen, sehr verehrte Zuschauerinnen und Zuschauer, angenehme Unterhaltung und heiteres Mitgrübeln.
Wer die sechs bisherigen Ausgaben dieses Formats hören möchte, findet diese in unseren Folgen 40, 53, 63, 76, 87 und 98.