Folge herunterladen (MP3, 187 MB)
Halbzeit! Auch wenn die Jahresmitte noch nicht erreicht wird, liefern Christian & Sebastian hiermit ihre zwölfte von insgesamt vierundzwanzig Tagebuch-Sendungen zum Jahr 1994 ab. Erneut geben sie unerhört tiefe Einblicke in den Alltag der Nerd-Jugend – und auch Tadderich Simon ist wieder mit Einlassungen dabei.
Das neunte Schuljahr neigt sich dem Ende zu und die Lehrkörper haben offenkundig Torschlußpanik, letzte Noten zu ergattern – Lüdenscheids Nachbarstadt Werdohl feiert zwei Feste (Stadt- und Schützen-) – und mittendrin in alledem ein Brückentagswochenende.
Wir wünschen gepflegte Retro-Unterhaltung… schalten Sie auch beim nächsten Mal wieder ein, wenn es in die großen Ferien geht.
PS: Die Linksammlung zu den ersten elf 1994-Ausgaben – 1. bis 15. Januar, 16. bis 31. Januar, 1. bis 14. Februar, 15. bis 28. Februar, 1. bis 15. März, 16. bis 23. März, 24. bis 31. März, 1. bis 15. April, 16. bis 30. April, 1. bis 15. Mai und 16. bis 31. Mai.

Johannes
Ja, es war Schreinemakers LIVE am 2.6.
Und diese Ausgabe ist sogar bei YouTube zu finden. Sie könnte also in die CD-ROM-Multimedia-Hyperlink-Edition der Tagebücher übernommen werden. Nach einer Konvertierung in Quicktime selbstverständlich.
Carlos Omse
Brennball ist eher so eine Art Baseball wo man von Matte zu Matte rennen musste, Völkerball das „klassische“ Dodgeball mit abwerfen und so
Marcus Lelle
Oh, eine 1994-Folge. Ich habe mir ja vorgenommen, dieses Oeuvre am Stück zu genießen, zumindest die ersten 12 Folgen.
Dann bleibt mir nun erstmal Zeit, meine Aufholjagd zu beenden und die Folgen 101 – 107 nachzuholen.
Marcus Lelle
Erst lesen, dann posten.
Es sind nur noch die Folgen 102 – 106, da 101 und 107 ebenfalls 1994er-Folgen sind.
Christian Berger
„So schmeckt der Sommer“ hatte die Firma in der ich mal gearbeitet habe mal als Slogan in der Werbung…. das war aber ein Elektrogeschäft, was es ein Stück lustiger machte.
Christian Berger
Das mit dem CB-Funk ist übrigens was anderes als der lizenzierte Amateurfunk.
CB-Funk darf im Prinzip jeder betreiben. Man darf aber seine Geräte nicht selber bauen oder modifizieren, und das ist nur in bestimmten Frequenzbereichen erlaubt. Das ist ähnlich wie heute bei PMR.
Funkamateure dürfen zugewiesense Frequenzbereiche (eine Obermenge des CB-Funks) benutzen, müssen dafür aber eine Sachkenntnisprüfung bestehen. Die dürfen dann auch ihre Geräte selbst bauen und mit höheren Sendeleistungen senden. Dafür müssen die auch bestimmte Regeln einhalten wie beispielsweise die Nennung des Rufzeichens.
Christian Berger
So weit wie ich mich daran erinnern kann gab es in den 1990ern Bücher in denen die Marktpreise für solche Überraschungseierfiguren standen.
Es gibt übrigens in UK noch mehr Wissenschaftskommunikatoren die als Musiker gearbeitet haben, beispielsweise war Brian Cox auch Keyboarder bei der Band d:ream. Der Hintergrund ist einfach, eine Populärmusikkarriere ist meistens nicht besonders stabil, und das sind meistens schlaue Leute sind, die dann noch ein Studium parallel machen. Häufig findet dann die Musikkarriere in der Zeit statt in der man die Doktorarbeit schreibt.
Roger
Das kenne ich mit der Torschlusspanik vor den Zeugnissen, und zwar aus der Schülerperspektive von der Mittelschule wie auch als Primarlehrer auf der 5./6. Klasse.
Das Problem ist, dass du als Lehrer so und so viele Beurteilungen (Prüfungen, Tests) haben solltest, um eine fundierte Zeugnisnote geben zu können. Manchmal ist die Anzahl in einem Reglement vorgeschrieben, manchmal ist es offen formuliert, aber in jedem Fall musst du begründen können, wie du auf die Zeugnisnote gekommen bist. Das müssen nicht nur schriftliche Tests sein, es können auch Produkt- oder Prozessbewertungen berücksichtigt werden.
Dazu kommt, dass das zweite Semester in einem Schuljahr immer viel gedrängter und manchmal auch tatsächlich kürzer ist als das erste.
Und zuletzt gilt es zu berücksichtigen, dass es halt gegen Ende eines Semesters so oder so gehäuft zu Tests kommt, einfach deshalb, weil die Jahresplanung in allen Fächern so aufgestellt wird , dass Themen (logischerweise) vor dem Zeugnis abgeschlossen werden.
Es würde Schulen sehr entlasten, wenn man nur noch ein Jahreszeugnis geben müsste (man könnte ja weiterhin Auszüge nachhause geben, wie es gerade steht).
Es würde hier etwas zu weit führen, über den grundsätzlichen Sinn oder Unsinn der Notengebung zu schreiben (wäre spannend…), aber viele Schulen sind daran, hier einen Schritt weiter zu gehen und das Schulsystem zeitgemäss aufzustellen. Bin selber Schulleiter und ja – es sind Themen, womit wir uns beschäftigen (auch Sinn und Unsinn von Hausaufgaben etc.)
So, jetzt aber vielen Dank für diese erneut sehr gelungen Folge 1994.
Beste Grüsse
Roger
Tobias
Was eine wunderbare Zeitreise einmal wieder über schulische Ausnahmezustände, frustrierende Buchhandlungsbesuche, kleinstädtische Schützenfeste und vielfältige Telefonate.
Zur Frage, ob man mehrere Test am gleichen Tag schreiben darf: Ein klare Jein. Theoretisch sind solche kleinen schriftlichen Überprüfungen normaler Bestandteil der regulären mündlichen Mitarbeit. Allerdings ist es eigentlich inzwischen gerne gesehen, wenn man nach Möglichkeit nicht mehr als einen pro Tag schreiben lässt. Hier zählen allerdings kleinere Vokabeltest in Englisch, Latein oder Französisch nicht mit, da die ein regelmäßiger begleitender Bestandteil des Lernprozess sind inzwischen und gerade in den Anfangsjahren jede Woche oder alle zwei Wochen vorkommen und dann auch nur immer recht überschaubar im Umfang sind.
„Größere“ Tests (und Klassenarbeiten) werden inzwischen über ein Online-Tool koordiniert, in das man diese vorher eintragen muss und dann auch sieht, ob an diesem Tag in dieser Klasse bereits ein anderer Test geplant ist. Und für Klassenarbeiten gilt ganz klar die Regel, dass nur eine pro Tag geschrieben werden darf, in den unteren Klassen (also 5 und 6) fährt das BGL inzwischen gar die Vorgabe, dass nach Möglichkeit sogar nur eine pro Woche geschrieben werden soll.
Ich vermute einfach mal, dass die erwähnten zwei Test pro Tag schlicht und ergreifend das Ergebnis nicht stattgefundener Kommunikation zwischen den beteiligten Lehrkräften war.
Und nein, ich kenne nur noch Frau Richter als Kollegin. Einen Herrn Richter kenne ich auch nur noch aus Erzählungen und Legenden.
Zum Abschuss noch schnell meine These zum FTKN-Salat: Könnte das F nicht evtl. ein Tipp-Fehler sein und eigentlich das benachbarte G hätte werden sollen? Dann würde in meiner Welt „Gurke-Tomate-Käse-Nudel-Salat“ durchaus einen Sinn ergeben.