052: Unser 1994, Teil I – 1. bis 15. Januar

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Es war einmal… Vor dreißig Jahren, am Sonntag, den 17. Juni 1990. An diesem Tag schrieb Rückspultastler Christian seinen ältesten, heute noch erhaltenen Tagebucheintrag – der handelte von einem Tag, an dem er mit seiner Familie nach Gran Canaria in den Urlaub flog. Um diesen Urlaub geht es heute nicht. Jedoch mit seiner Art, Tagebuch zu schreiben, inspirierte Christian schließlich auch Sebastian, selbiges zu tun.

Diese heute noch wunderbar erhaltenen, akribischen Aufzeichnungen nehmen sich die beiden nun vor, um ein Kalenderjahr ihrer persönlichen Geschichte für euch erlebbar nachzuerzählen.

Eigentlich wollten Christian und Sebastian den gesamten Januar 1994 vor euch ausbreiten, doch dann wurden die Schilderungen erwartbar ausufernd und abschweifend, so dass aus einem geplanten Zwölfeiler spontan ein Vierundzwanzigteiler wurde. Viel Spaß mit der ersten Hälfte unseres Januars 1994.

6 Gedanken zu “052: Unser 1994, Teil I – 1. bis 15. Januar

  1. Hallo! Ich bin gerade durch die erste Tagebuchfolge durch und ich liebe es! Habe mehrfach herzlich gelacht und mich an meine eigene Vergangenheit erinnert. Bitte macht weiter!

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  2. Danke für diese Folge. Sehr persönlich aber auch teilweise urkomisch. Vor allem über das zu umarmende Haus komme ich nicht weg . Habe mich köstlich amüsiert. Und zu eurer Frage ja es gibt noch andere Leute denen quasi ein Stichwort reicht um wieder sehr viel zu wissen. Im Zweifelsfall auch was auf einen Baguette war. Gerne mehr davon.

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  3. Bin noch nicht durch, aber hab mich gerade sehr amüsiert, wie Christian versucht, ein 16 MB-Spiel auf seiner Festplatte unterzubringen … so ungefähr ging es mir, als ich diese Folge auf mein schon etwas älteres Smartphone runterladen wollte, das mir zunehmend den Speicher verweigert 🙂 – the more things change …

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  4. So, jetzt hab ich fertig gehört, es war ein einziger Mist … um mich herum, weil ichs beim Pferdestall misten gehört habe … sorry, ich konnte es mir nicht verkneifen.
    Ich hätte mir nicht vorgestellt, dass ich so gerne zuhöre, wenn zwei Männer aus ihren Jugendtagebüchern lesen. Aber allmählich ist es ja echt wie Familie – Sebastian: „Ich erklär mal noch kurz für die Zuhörer, warum Ameland wichtig war …“ – ich: „weiß ich, da wart ihr im Schullandheim und Sebastian hat zum ersten Mal ein Star Trek Buch gelesen – ich hab nur vergessen, wer es mitgenommen hatte 🙂

    Ich hab eher so typische Jugendtagebücher geführt. Also da gings bestimmt nicht nur um Jungs. Aber ich hatte schon das Gefühl, was ich ins Tagebuch schreibe, muss irgendwie bedeutsam klingen. Ich hab damals auch Tagebücher von wichtigen Persönlichkeiten gelesen und hatte immer im Hinterkopf: das soll ja nicht peinlich sein, wenn das mal jemand druckt …. ja klar, als ob :)…

    1994 hab ich schon gearbeitet und nicht mehr Tagebuch geführt. Aber in den letzten Jahren hab ich das wieder angefangen, und das viel mehr wie Christian, dass ich von jedem Tag irgendetwas aufschreibe. Ihr habt ja am Anfang gesagt, wenn man arbeitet, hat man nicht mehr so viel Zeit und es passiert auch nicht so viel, was sich lohnt. Aber gerade deshalb finde ich das jetzt so gut. Je älter ich werde, desto mehr hab ich ja das Gefühl, die Zeit läuft so an mir vorbei und die Tage sind so ähnlich, bis auf die besonderen Höhepunkte. Durchs Aufschreiben schau ich wieder viel genauer hin und nehme wahr, was ich jeden Tag erlebe und was doch irgendwie besonders ist, auch wenn es nur klein ist. Manchmal schreib ich auch meinen Ärger weg. Anders als früher hab ich überhaupt nicht mehr den Anspruch, dass ich oder irgendjemand sonst das irgendwann nochmal lesen will. Dafür schreib ich wirklich fast jeden Tag was und finde das ganz hilfreich.

    Als lebenslange Chorsängerin freue ich mich sehr auf eine Folge über Christians und Simons Musikerfahrungen

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  5. Hallo Jungs,

    Ihr habt Tagebuch geschrieben?! Respekt. Ich habe auch mal ein oder zwei Ansätze gemacht, aber nach wenigen Tagen bin ich jedesmal wieder abgestorben. Ich bin wie dieses eine Huhn in „Chicken Run“, als Mrs Tweedy mit dem Maßband kam: „Mein ganzes Leben ist an mir vorbeigezogen! – Es war furchtbar langweilig…“

    Hermann! Ja, an den kann ich mich auch noch erinnern. Wir haben ihn in den frühen 80ern eine Zeit lang beherbergt. Der Kuchen war sehr lecker und so einfach zu machen, dass sogar ich mit meinen zwei linken Händen das konnte. Aber irgendwann hatten wir keine Abnehmer mehr gefunden und haben ihn ganz aufgegessen.

    Krasses Kontrastprogramm: gestattet mir eine kleine historische Anmerkung zum „Steckrübenwinter“. Ja, auch 1946/47 war in Deutschland kriegsbedingt ein Hungerwinter, und auch damals musste man notgedrungen auch auf Steckrüben zurückgreifen, aber namentlich in die Geschichte eingegangen ist nur der Winter 1916/17. Keine Ahnung warum.

    LL&P
    Eure Bridge

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  6. Warum habt ihr die Einträge zu jedem Tag nicht einmal komplett vorgelesen und sie anschließend kommentiert? So finde ich es ein wenig konfus und muss nach einer knappen Stunde leider abbrechen 😩

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