036: Für uns ist das auch die siebte Stunde!

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Zwei lange Jahre habt ihr warten müssen, doch nun ist sie endlich da: Die Fortsetzung unserer munteren Gesprächsreihe über die gemeinsame Zeit an einem Lüdenscheider Gymnasium. Diesmal hat sich Sebastian zusätzlich zum guten alten (und ziemlich erkälteten) Jan den Christian und mit ihm den ersten Vertreter seines eigenen Jahrgangs ins virtuelle Klassenzimmer eingeladen.

Nach einem nicht ganz geradlinigen Streifzug durch das verwinkelte Schulgebäude – komplett mit Brühwürfeln und Gruselkabinett – werfen die Drei einen mitunter stark zensierten Blick auf die unterschiedlichen Fächer, die sie neun Jahre lang mehr oder weniger traumatisierten.

Da wir nahtlos an die beiden ersten Sendungen zum Thema Schule anknüpfen, empfehlen wir euch, falls ihr es nicht sowieso schon getan habt, unsere sechste und zwölfte Ausgabe anzuhören.

035: Der A/V-Club

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Lange bevor der moderne Mensch alles streamte, gab es trotzdem schon medienbegeisterte Kinder wie uns. Doch damals mußten wir mit allerlei Gerätschaften hantieren, um in den Genuß von Musik und Film zu kommen. Terrestrisches Radio, Tonband, Plattenspieler, Kassettenrekorder, Kompaktanlagen, Diktiergeräte, CD-Player, MiniDisc, Satellitenschüssel, Video 2000, VHS – all diese Technik, all diese Datenträger füllten ganze Schrankwände im Wohnzimmer und umgaben uns jeden Tag.

Sebastian, Jan und Christian pusten den Staub von den alten Rekordern und Abspielgeräten, kleben einen Tesastreifen über den Kopierschutz und drücken auf Aufnahme.

034: Die verflixte Melodie IV – Die Welt am Abgrund

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Samstag, der 31. Dezember 1983. Das Panoptikum in Lüdenscheid. Jan, Gerrit und Sebastian werden in der Zeit zurückkatapultiert, um ein viertes Mal den musikalischen Ratespaß der Verflixten Melodie zu zünden, doch diesmal sind sie nicht allein. Knapp fünfzig Hörerinnen und Hörer, Podcast-Kollegen, Freunde und Verwandte feiern mit ihnen gemeinsam in einer der urigsten Locations in Lüdenscheid die Silversternacht. Und dank des Wunders der Eurovision (und eurer Podcatcher) seid auch ihr herzlich eingeladen, dabeizusein und mitzuraten.

Wir wünschen euch allen gepflegte Unterhaltung und ein frohes, gesundes neues Jahr 1984. Hoch die Rückspul-Tassen!

Bandsalat #006: Lüdenscheider Überbleibsel

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Es ist Weihnachten – und was gibt es da Schöneres, als in alten Sendungsunterlagen zu stöbern? Das denkt sich auch Sebastian, läßt es sich gutgehen bei Lebkuchen, Whisky, Weihrauch und entdeckt dabei unter seinem Schneidetisch allerlei Geschenke und übriggebliebene Fragmente unserer Sendungen mit Lokalbezug. Exklusives Bonusmaterial mit Deleted Scenes, Rückspultasten-Style. Frohes Fest!

Ein Epilog zu den Folgen anläßlich des 750. Jubiläums unserer Heimatstadt Lüdenscheid.

033: 1983

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2018 neigt sich dem Ende zu, Zeit für unseren zweiten Jahresrückspulblick. Wieder einmal geht es 35 Jahre in die Vergangenheit, wir schreiben das Jahr 1983. Jan gesellt sich diesmal zu Christian und Sebastian. Die drei erzählen sich munter und chronologisch durch eines der veränderungsreichsten Jahre ihres Lieblingsjahrzehnts. Weltpolitik, Popkultur und Lokales verquicken sich zum Sittengemälde einer Zeit, die uns in einem Moment unfassbar lange her vorkommt und im nächsten gerade erst gewesen zu sein scheint.

Kommt mit in das Jahr von Ewoks, Ökos und Atomraketen, singt mit uns von Luftballons und Bruttosozialprodukten – und erfahrt, warum Erich Honecker 1983 der meistbesuchte Mensch war.

032: Gestern war die Zukunft

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Der Mensch träumte schon immer von der Zukunft. Besonders damals, in der Vergangenheit. Seinen Ursprung hat dieses Übermorgen von Gestern in der Spekulation der Futurologen und in der Fiction, die man Science nennt.

Gerrit und Sebastian nähern sich diesen Träumen an, sowohl den optimistisch-utopischen als auch den finster-dystopischen: Wie viel von dem, was man sich seinerzeit ausmalte, ist bis heute wahr geworden?

Im weiteren Gespräch mit Susanne und Fabian geht es darum, wie ihre Heimatstadt Lüdenscheid die Science-Fiction im Jahre 1971 in die Realität holen wollte. Mit einer beispiellosen und aufwendigen Ausstellung nämlich, die einer spießigen Gesellschaft, frisch dem Wirtschaftswunder entwachsen, das Wohnen von Morgen präsentierte. Eine Ausstellung, die selbst eine Art Traum (oder vielleicht Alptraum) war.

Und was ist das für ein Hügel über Lüdenscheid, auf dem Jan und Sebastian Westentaschen-Archäologie betreiben?

Dies ist die vierte und letzte Rückspultaste-Sendung anlässlich des 750jährigen Jubiläums der Stadt Lüdenscheid.

031: DOT MATRIX WITH STEREO SOUND

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Was ist klein, eckig, grau-grün und hat uns Anfang der Neunziger tausende Stunden Freude bereitet? Richtig, die Antwort ist Thorsten. Mit ihm macht sich Sebastian in dieser Folge auf, um ein dreistündiges Liebeslied über die wohl unvergesslichste aller Handheld-Konsolen einzusingen: Den Game Boy von Nintendo.

Wie kam man als Zwölfjähriger an ein solches Gerät, obwohl die Eltern es kategorisch ablehnten? Wieso zogen uns abzählbare, monochrome Pixel und aus heutiger Sicht lachhafte technische Spezifikationen in ihren Bann? Und was waren unsere absoluten Lieblingsspiele? Diese und viele weitere Antworten erzocken wir uns heute.

Ladet eure Mignon-Akkus auf und sucht euch ein blendfreies Plätzchen mit viel Licht (klingt paradox, muss aber so), denn bis zum finalen Bosskampf habt ihr einiges zu hören.

030: Wir haben es uns verdient

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Nach den nervenaufreibenden Sendungen des letzten Monats müssen wir uns dringend entspannen. Was wäre da besser geeignet als Nordseeinseln, Ostseeküste, Berge, Balearen oder Thüringen? Wir fahren im Geiste nochmal hin – in die Urlaube unserer Kindheit – und nehmen euch mit.

Doch falls ihr jetzt denkt, das wird eine langweilige anekdotische Aneinanderreihung von Tagen am Pool oder Strand, dann seid ihr schief gewickelt. Wenn stubenhockende Leseratten mit Reizmägen in die weite Welt aufbrechen (mit Betonung auf „brechen“), passiert allerlei Unvorhergesehenes.

Sebastian begibt sich mit Jan unter Palmen – und mit seinen Eltern auf die Skipiste. Ist das wirklich die schönste Zeit des Jahres?

29½: Blutrausch in der Bügelstube

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Viele Dinge erzählte man sich in Lüdenscheid über den 71jährigen Wäschereibesitzer Franz F.: Eine bewegte Vergangenheit hätte er hinter sich, vor dem Krieg wäre er in Berlin der Wahrsager der großen Filmstars gewesen, hätte ihnen allen aus der Hand gelesen. Die Kinder aus seiner Nachbarschaft machten ob seiner hageren, mitunter finstren Erscheinung einen großen Bogen um ihn.

Aber was die Reporter der Lüdenscheider Nachrichten am Morgen des 23. April 1975 in der Wohnung von Franz F. vorfanden, als sie der Polizei zuvorkamen, vergaßen sie ihr Lebtag nicht.

Als Bonus zu unserer letzten Sendung über die 1991er Geiselnahme in der Lüdenscheider Commerzbank thematisieren wir einen weiteren Kriminalfall aus unserer Heimatstadt. Achtung: Nicht für Kinder oder zart besaitete Hörerinnen und Hörer geeignet.

029: Kein zweites Gladbeck

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Am 16. August 1988 um 7:55 dringen Hans-Jürgen Rösner und Dieter Degowski in eine Filiale der Deutschen Bank in Gladbeck ein. So beginnt ein 52stündiges Drama, das einen der erschütterndsten und bedeutungsvollsten Kriminalfälle der deutschen Nachkriegsgeschichte darstellt.

Gute drei Jahre später, am 8. November 1991 um 16:00, betritt Roland H. die Commerzbank in der Lüdenscheider Innenstadt. Kurz darauf ist die größte deutsche Geiselnahme seit 1988 in vollem Gange und das Wort „Gladbeck“ in aller Munde.

Heute ist die Geiselnahme in der Lüdenscheider Commerzbank für Menschen, die daran nicht beteiligt waren, praktisch in Vergessenheit geraten. Warum das so ist, ist nur eine von vielen Fragen, die sich Sebastian und Gerrit stellen, während sie dieses Verbrechen komplett und chronologisch aufrollen. Sie forschen auch nach, wie sich das Verhalten von Öffentlichkeit und Presse und die Polizeiarbeit seit den Gladbecker Ereignissen entwickelten.

Besonderer Dank gilt den Zeitzeugen, deren ausführliche Schilderungen diese Sendung sehr bereichert haben: Michael Dregger, Susanne Illhardt-Schulte, Olaf Moos und Bärbel Wilde.

Außerdem danken wir Saskia Bruns vom Lüdenscheider Stadtarchiv für die Unterstützung unserer Recherche, Dominik von True Crime Germany für die kriminalgeschichtliche Einordnung Gladbecks sowie Kai von den Männern, die auf Videos starren, Jan und Christian für weitere Einspieler.

Dies ist die dritte Rückspultaste-Sendung anlässlich des 750jährigen Jubiläums der Stadt Lüdenscheid.