039: Die Ära der drei Programme

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ARD, ZDF und WDR. Darauf beschränkte sich die Fernsehprogrammauswahl in unserer Kindheit. Trotzdem war Fernsehen damals unendlich vielfältig, wenn auch ganz anders als heute. Über die Mattscheiben flimmerte eine Mischung aus Unschuld, Professionalität und Experimentierfreude.

Jan, Christian und Sebastian erinnern sich an geschichtliche Ursprünge des Fernsehens in Deutschland, an unvergessene Eigenproduktionen der Öffentlich-Rechtlichen und an so manche TV-Besonderheit, die im heutigen Zeitalter des post-linearen Bingens vergessen, überholt oder einfach nur kurios ist.

Die Ära der drei Programme ist die erste Station einer mehrteiligen Zeitreise, in der wir die Entwicklung eines Massenmediums in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nachzeichnen. Fortsetzung folgt.

038: Tage, die nur uns bewegten

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Es gibt Tage wie den 20. Juli 1969, den 9. November 1989 oder den 11. September 2001, an die erinnert sich die ganze Welt.

Es gibt aber auch Tage wie den 22. August 1988, den 14. Mai 1992 oder den 19. Januar 2016. Für den Großteil der Menschheit sind das nichts weiter als längst abgerissene Kalenderblätter, aber für Jan, Gerrit und Sebastian sind sie von entscheidender Bedeutung.

Warum diese und vier weitere historische Daten doch irgendwie besonders sind, das erzählen wir euch heute in einer ganz persönlichen Geschichtsstunde (mit Telefonjoker).

037: Der Film, den ich hundertfach sah

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Seit der vorletzten Folge steht fest: Wir Rückspultastler gehörten nicht zu den Kindern, die immer raus auf den Spielplatz gehen mußten und keinen Umgang mit elektrischen Geräten pflegen durften. Nein, wir waren durch und durch Geschöpfe des Videozeitalters.

Jeder von uns hatte Zugang zu Videos, sei es aus der elterlichen Sammlung, aus der Videothek oder sogar in Form von Kassetten, über die wir selbst frei verfügen konnten.
Die meisten Filme, die uns während der VHS-Sozialisierung unterkamen, wurden einmal geschaut und dann wieder überspielt oder nicht erneut ausgeliehen.

Doch einige wenige Filme übten einen stärkeren Sog auf uns aus. Wir nutzten jede Chance, um diese besonderen Perlen immer und immer wieder anzuschauen. Manche davon so oft, daß wir sie fast auswendig kannten.

Sechs dieser durchgenudelten Filme schauten wir uns jetzt wieder an, teilweise nach über dreißig Jahren Abstinenz. Hört, was sie heute mit uns machen – diese Filme, die wir hundertfach sahen.

036: Für uns ist das auch die siebte Stunde!

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Zwei lange Jahre habt ihr warten müssen, doch nun ist sie endlich da: Die Fortsetzung unserer munteren Gesprächsreihe über die gemeinsame Zeit an einem Lüdenscheider Gymnasium. Diesmal hat sich Sebastian zusätzlich zum guten alten (und ziemlich erkälteten) Jan den Christian und mit ihm den ersten Vertreter seines eigenen Jahrgangs ins virtuelle Klassenzimmer eingeladen.

Nach einem nicht ganz geradlinigen Streifzug durch das verwinkelte Schulgebäude – komplett mit Brühwürfeln und Gruselkabinett – werfen die Drei einen mitunter stark zensierten Blick auf die unterschiedlichen Fächer, die sie neun Jahre lang mehr oder weniger traumatisierten.

Da wir nahtlos an die beiden ersten Sendungen zum Thema Schule anknüpfen, empfehlen wir euch, falls ihr es nicht sowieso schon getan habt, unsere sechste und zwölfte Ausgabe anzuhören.

035: Der A/V-Club

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Lange bevor der moderne Mensch alles streamte, gab es trotzdem schon medienbegeisterte Kinder wie uns. Doch damals mußten wir mit allerlei Gerätschaften hantieren, um in den Genuß von Musik und Film zu kommen. Terrestrisches Radio, Tonband, Plattenspieler, Kassettenrekorder, Kompaktanlagen, Diktiergeräte, CD-Player, MiniDisc, Satellitenschüssel, Video 2000, VHS – all diese Technik, all diese Datenträger füllten ganze Schrankwände im Wohnzimmer und umgaben uns jeden Tag.

Sebastian, Jan und Christian pusten den Staub von den alten Rekordern und Abspielgeräten, kleben einen Tesastreifen über den Kopierschutz und drücken auf Aufnahme.

034: Die verflixte Melodie IV – Die Welt am Abgrund

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Samstag, der 31. Dezember 1983. Das Panoptikum in Lüdenscheid. Jan, Gerrit und Sebastian werden in der Zeit zurückkatapultiert, um ein viertes Mal den musikalischen Ratespaß der Verflixten Melodie zu zünden, doch diesmal sind sie nicht allein. Knapp fünfzig Hörerinnen und Hörer, Podcast-Kollegen, Freunde und Verwandte feiern mit ihnen gemeinsam in einer der urigsten Locations in Lüdenscheid die Silversternacht. Und dank des Wunders der Eurovision (und eurer Podcatcher) seid auch ihr herzlich eingeladen, dabeizusein und mitzuraten.

Wir wünschen euch allen gepflegte Unterhaltung und ein frohes, gesundes neues Jahr 1984. Hoch die Rückspul-Tassen!

Bandsalat #006: Lüdenscheider Überbleibsel

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Es ist Weihnachten – und was gibt es da Schöneres, als in alten Sendungsunterlagen zu stöbern? Das denkt sich auch Sebastian, läßt es sich gutgehen bei Lebkuchen, Whisky, Weihrauch und entdeckt dabei unter seinem Schneidetisch allerlei Geschenke und übriggebliebene Fragmente unserer Sendungen mit Lokalbezug. Exklusives Bonusmaterial mit Deleted Scenes, Rückspultasten-Style. Frohes Fest!

Ein Epilog zu den Folgen anläßlich des 750. Jubiläums unserer Heimatstadt Lüdenscheid.

033: 1983

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2018 neigt sich dem Ende zu, Zeit für unseren zweiten Jahresrückspulblick. Wieder einmal geht es 35 Jahre in die Vergangenheit, wir schreiben das Jahr 1983. Jan gesellt sich diesmal zu Christian und Sebastian. Die drei erzählen sich munter und chronologisch durch eines der veränderungsreichsten Jahre ihres Lieblingsjahrzehnts. Weltpolitik, Popkultur und Lokales verquicken sich zum Sittengemälde einer Zeit, die uns in einem Moment unfassbar lange her vorkommt und im nächsten gerade erst gewesen zu sein scheint.

Kommt mit in das Jahr von Ewoks, Ökos und Atomraketen, singt mit uns von Luftballons und Bruttosozialprodukten – und erfahrt, warum Erich Honecker 1983 der meistbesuchte Mensch war.

032: Gestern war die Zukunft

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Der Mensch träumte schon immer von der Zukunft. Besonders damals, in der Vergangenheit. Seinen Ursprung hat dieses Übermorgen von Gestern in der Spekulation der Futurologen und in der Fiction, die man Science nennt.

Gerrit und Sebastian nähern sich diesen Träumen an, sowohl den optimistisch-utopischen als auch den finster-dystopischen: Wie viel von dem, was man sich seinerzeit ausmalte, ist bis heute wahr geworden?

Im weiteren Gespräch mit Susanne und Fabian geht es darum, wie ihre Heimatstadt Lüdenscheid die Science-Fiction im Jahre 1971 in die Realität holen wollte. Mit einer beispiellosen und aufwendigen Ausstellung nämlich, die einer spießigen Gesellschaft, frisch dem Wirtschaftswunder entwachsen, das Wohnen von Morgen präsentierte. Eine Ausstellung, die selbst eine Art Traum (oder vielleicht Alptraum) war.

Und was ist das für ein Hügel über Lüdenscheid, auf dem Jan und Sebastian Westentaschen-Archäologie betreiben?

Dies ist die vierte und letzte Rückspultaste-Sendung anlässlich des 750jährigen Jubiläums der Stadt Lüdenscheid.

031: DOT MATRIX WITH STEREO SOUND

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Was ist klein, eckig, grau-grün und hat uns Anfang der Neunziger tausende Stunden Freude bereitet? Richtig, die Antwort ist Thorsten. Mit ihm macht sich Sebastian in dieser Folge auf, um ein dreistündiges Liebeslied über die wohl unvergesslichste aller Handheld-Konsolen einzusingen: Den Game Boy von Nintendo.

Wie kam man als Zwölfjähriger an ein solches Gerät, obwohl die Eltern es kategorisch ablehnten? Wieso zogen uns abzählbare, monochrome Pixel und aus heutiger Sicht lachhafte technische Spezifikationen in ihren Bann? Und was waren unsere absoluten Lieblingsspiele? Diese und viele weitere Antworten erzocken wir uns heute.

Ladet eure Mignon-Akkus auf und sucht euch ein blendfreies Plätzchen mit viel Licht (klingt paradox, muss aber so), denn bis zum finalen Bosskampf habt ihr einiges zu hören.