043: Samstagabend, 20:15

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Es war einmal, vor langer Zeit, da versammelten sich Groß und Klein am Samstagabend zur besten Sendezeit auf dem Cordsofa. Unterhaltung war das Wort der Stunde, sei es in Form von Quizfragen, Show-Einlagen oder Star-Interviews. Für jeden war etwas dabei.

Mindestens genau so wichtig wie das bunte Bildschirmtreiben waren die Kapitäne dieser stadthallenfüllenden Schlachtschiffe. Menschen, die wie altbekannte, liebgewonnene Familienmitglieder wirkten und doch gleichzeitig den unerreichbar glamourösen Conferencier abgaben. Menschen, die im Volksmund bekannt waren als Kuli, Hänschen und Paola.

Das Dreamteam von Die verflixte Melodie – Gerrit, Jan und Sebastian – erzählen euch heute von samstäglichen Ritualen, von Kindheitshelden im Maßanzug, aber auch davon, wie sie selbst und eine ganze Nation sich im Laufe der Jahre vom Show-Bombast entfremdeten.

Samstagabend, 20:15 ist die dritte und für dieses Jahr letzte Station einer mehrteiligen Zeitreise, in der wir die Entwicklung eines Massenmediums in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nachzeichnen. Die vorangegangenen Sendungen zu dem Thema waren Die Ära der drei Programme und Invasion der Privaten. Fortsetzung folgt (demnächst).

15 Gedanken zu “043: Samstagabend, 20:15

  1. Lieber Moderator vom Dienst, liebe beide Komiker,

    hätte ich gewusst, dass ihr drei am Samstagabend länger aufbleiben dürft
    und euch im Schlafanzug (reine Vermutung) vor den Ferseher lümmelt um TV-Shows zu gucken,
    hätte ich euch jedem ein Glas Limo und eine kleine Schale Chips oder Flips geschickt
    – das gabs früher bei uns zu solchen Anlässen…

    Lieben Gruß,
    Hubi

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  2. hallo Ihr Lieben,
    ich habe eben erst angefangen zu hören, ich dachte mir, wenn mir jetzt grad was einfällt und auffällt und ich noch dazu am PC sitze, schreib ich gleich mal was.

    Kulenkampff: war auch in meiner Familie nicht gemocht, weil der zu hochnäsig und arrogant rüberkam. Die Sendung wurde in den 60ern von meinen Eltern und Großeltern geschaut, als 79 die Neuauflage kam, haben die das nur noch selten geschaut, ich kann mich an einige Folgen erinnern, und weiß noch, dass die Wissensfragen ziemlich schwierig waren.

    DalliDalli habe ich immer sehr geliebt, und ich hatte Hans Rosenthal gern, ein bescheidener Mensch, sozusagen der Gegenentwurf zu Kulenkampff. Fröhlich, freundlich, wortgewandt. Die Schilling-Berechnungen, vorgetragen im österreichischen Zungenschlag waren irgendwie immer total lustig. Die Dame hieß übrigens MADY Riehl, nicht Mädy. An Schnellzeichner Oskar hatten wir immer eine Riesenfreude, Dalli-Klick haben wir natürlich immer mitgeraten, und was fand ich immer diese Action-Spiele so klasse Einzig diesen Spitze-Sprung fanden wir zuhause alle affig.

    Die Sendung lief Donnerstags im ZDF, insofern war die Startzeit nicht 20.15, sondern 19.30 und dauerte , soweit ich mich noch erinnere bis 21.00 h. Das heißt, diese Sendung war für Kinder relativ früh fertig-guckbar, und ich denke, deshalb habe ich auch sehr viele ERinnerungen dran. . Vor Neureuther war übrigens Ekkehard Fritsch in der Jury, den hatten wir lieber als Neureuther. In meiner Erinnerung sitzt auch immer Fritsch in der Jury.

    Rosenthal führte auch während seiner Krebserkankung durch die Sendung, und man musste ihm bei Verfall seiner Gesundheit zusehen, das war sehr traurig, wie er immer schmaler wurde. Ich weiß nicht mehr, wie oft man ihn so krank vor der Kamera sah, aber ich weiß noch, dass ich jedesmal sehr erschrocken war und er mir so sehr leid tat.

    Ich melde mich vielleicht nochmal hier zu Eurer weiteren Besprechung.

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  3. Hallo, Jungs,

    Tja, für die „reizende Assistentin“ bin ich wohl ein wenig zu alt, da muss ich dann wohl oder übel die Rolle der „gestrengen Expertenjury“ übernehmen und mich um die Abteilung „Vorvorgestern“ kümmern 😁

    Von Anfang an basierten viele der bekannten Showklassiker auf amerikanischen oder britischen Originalen, was ja auch kein Wunder war, denn gerade die Besatzer waren es ja, die den Deutschen beim Aufbau der Rundfunk- und Fernsehlandschaft halfen. Die Deutschen wiederum wollten mit Göbbels Propagandamaschinerie nichts mehr zu tun haben.

    Am 31.Januar startete Peter Frankenfeld mit „1:0 für Sie“, einer Spielshow, die auf seiner Radioreihe „Wer zuletzt lacht…“ basiert, die ihrerseits auf der amerikanischen Show „People are Funny“ basiert. „1:0“ lief Sonntags alle zwei Wochen à 120 min bis 1955.Dann reiste Frankenfeld für sechs Wochen in die USA, um neue Ideen zu sammeln. Sein großkariertes Jackett, das zu seinem Markenzeichen wurde, hatte er sich von einem amerikanischen Komiker abgeguckt.
    Sein nächster legendärer Erfolg wurde „Vergissmeinnicht“ (1964-1970, ZDF) zur Einführung der neuen vierstelligen Postleitzahlen, verbunden mit einer Lotterie zugunsten der kurz zuvor gegründeten „Aktion Sorgenkind“. Bereits hier hatte der Geldbriefträger Walter Spahrbier seinen ersten Auftritt.
    1975 bekam Frankenfeld die Show „Musik ist Trumpf“, die er bis zu seinem Tod 1979 leitete. Seine Sketche wie „Papi geht’s gut“, „Zubereitung einer Bowle“ oder „Die Bürgschaft“ sind unvergessen.

    Hans Rosenthal habt ihr ja ziemlich ausführlich besprochen. Natürlich war „Dalli, Dalli“ auch bei uns Pflicht. Auch er hatte ursprünglich viele Radiosendungen gemacht, bevor er Fernsehshows kreierte. „Rate mal mit Rosenthal“ war eine 30 minütige Vorabendsendung des ZDF von 1979 bis 86.

    Das nur als „kleine“ Anmerkung. 😁
    Eure Bridge

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  4. Juhuuu, Teil 1 hat geklappt, dann will ich gleich zum nächsten Highlight übergehen: Der goldene Schuss.
    Um Himmels Willen, nein, das hat nichts mit Drogen zu tun, obwohl der erste Showmaster ein Holländer war: Lou van Burg, auch bekannt als „Onkel Lou“ oder „Mr. Wunnebar“ nach seinem Lieblingswort.
    Die Show lief von 1964-1970 im ZDF, allerdings zählt auch sie zu den „falschen Samstag-Abend-Shows“, sie kam Donnerstags oder Freitags. Dabei war das Spiel mit der Armbrust technisch sehr aufwändig. Man sagt, es sei die erste interaktive Spielshow Deutschlands, wenn nicht sogar Europas gewesen. Der Kandidat musste mit telefonischen Kommandos eine Armbrust so ausrichten, dass der Schuss die Zielscheibe traf. (dem Kameramann wurden zuvor die Augen verbunden). Die Assistentin gab dann das Ergebnis bekannt, z. B. „Der Kandidat hat 99 Punkte“, was dann zum geflügelten Wort wurde.
    1967 trennte sich das ZDF von van Burg, nachdem die BILD einen Skandal um sein unübersichtliches Liebesleben losgetreten hatte, und der Schweizer Entertainer Torriani übernahm.
    Es gab auch eine erfolglose Neuauflage, 1983, mit niemand geringerem als „Onkel Lou“ persönlich, doch nicht nur der Skandal, auch sein früherer Ruhm waren verblasst und nach sechs Folgen im Samstag-Vorabendprogramm war Schluß.

    Ich wünsche weiterhin gute Unterhaltung
    Eure Bridge

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  5. Hallo, Jungs,

    Und wieder muß eure Jury einschreiten. Ihr könnt nicht über „Der Große Preis“ reden, ohne seinen Vorgänger zumindest zu erwähnen: „Drei mal Neun“.
    Dazu blenden wir zurück ins Jahr 1969. Peter Frankenfeld war mit „Vergissmeinnicht“ auf der Höhe des Erfolgs, da meinte das ZDF, das Konzept sei überholt und Peter zu alt. Man beauftragte den Sportreporter Wim Thoelke mit einer neuen Show, die ebenfalls mit der Aktion Sorgenkind verbunden sein sollte. Der Titel leitet sich von der dreistelligen Glückszahl der Lotterie ab, die im Laufe der Sendung ermittelt wurde. Die Show lief von 1970 bis 74, acht mal im Jahr zu je 90 Minuten. Briefträger Spahrbier wurde auf Wunsch von Thoelke übernommen, außerdem gesellte sich ein von Loriot gezeichneter Hund dazu, der per Zuschauervotum in Anlehnung an Wim eben Wum genannt wurde. Und hier setzen so langsam auch meine persönlichen TV-Erinnerungen ein. Besonders im Gedächtnis blieben mir der Auftritt des damaligen Bundesaußenministers Walter Scheel, der mit einem Chor „Hoch auf dem gelben Wagen“ zum besten gab (die Single kam auf Platz 5 der Charts und Scheel wurde wenig später Bundespräsident) sowie von Uri Geller, der live in der Sendung angeblich per Telekinese Löffel und Gabeln verbog (bis heute ist nicht klar, was da genau passiert ist, die meisten halten Geller für einen geschickten Scharlatan). Wegen des großen Aufwandes wurde die Show schließlich eingestellt und durch den „Großen Preis“ ersetzt.
    Beim „Großen Preis“ gefiel mir neben Wum und Wendelin (und dem Blauen Klaus) besonders Walter Spahrbier in historischen Postuniformen sowie Taxifahrer Fritze Flink (Kabarettist Wolfgang Gruner) der im Maschinengewehrtempo eine Story erzählte, worauf dann die nächste Quizfrage basierte. Toll, Donnerstag war Quiztag bei uns. Hach, waren das Zeiten… 😍

    Eure Bridge

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  6. ja, bridge,
    das waren Zeiten, Donnerstag war Quiztag, genau so habe ich es auch in Erinnerung.

    Ich mochte Dalli Dalli etwas lieber als den Großen Preis, aber ich fand Wim Toelke super lieb, und ich mochte auch Wum. Der Wendelin kam erst später dazu, den mochte ich nicht mehr so gern. Ich erinnere mich an eine Sendung, da war ein Teilnehmer mit Wissensgebiet „der Herr der Ringe/Tolkien“, das muss 81 gewesen, kurz nachdem ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe. Ich bin mir sehr sicher, dass ich keine einzige Frage beantworten konnte.

    Wenn „Riiiiisiko“ kam, war das immer total spannend, was wohl für ne Frage kommt, und wieviel der Teilnehmer setzen würde. Die angezeigten Punkte waren 100markweise zu rechnen, meine ich, oder sogar 1000markweise? *kopfkratz*…

    Peter Frankenfelds Musik ist Trumpf habe ich auch gerne geschaut, er war ein freundlicher liebenswerter Mensch. Peter Alexander mochte ich nie, weder in seinen albernen Filmen, noch als Künstler. Außer mit Catharina Valente, das war dann immer grandios, aus meiner Sicht aber wegen Catharina nicht wegen Peter.

    Rudi Carrells „am laufenden Band“ wurde zwar erwähnt, aber nur kurz. Für uns war es das größte, am Schluss die Sachen vom laufenden Band mit aufzuzählen, und natürlich musste man immer zuerst „das Fragezeichen“ (Würfel mit Fragezeichen drauf) sagen, das war meistens eine große Reise, was haben wir gelitten, wenn der Kandidat das vergessen hat.
    Legendär natürlich die Sendung, in der Rudi „wann wirds mal wieder richtig Sommer“ sang, 74, Müsste einer meiner ersten Ohrwürmer gewesen sein, mit 8.

    Einen anderen Ohrwurm gab es mit „Ein Loch ist im Eimer“ vom Medium Terzett, ich bin mir ziemlich sicher, dass ich das beim Blauen Bock gesehen habe. Die Sendung mochte ich nicht so gerne, aber weil ja Äppelwoi auch zu meiner Heimatkultur gehört, wurde das natürlich geschaut.

    Meine eindrücklichste Erinnerung an „Wetten, dass…“ ist die Einlösung der Wettschuld von Lilli Palmer. Sie hat damals das Gedicht von Goethes „Hexenmeister“ deklamiert, und zwar sensationell incl. Kniefall bei „soll das ganze Haus ersaufen“. Was für ein unglaublicher Zufall, dass wir in der Schule genau in der Woche das aufhatten für mindestens 1 Strophe auswendig lernen. Ich werde nie vergessen, wie mein Klassenkamerad Volker die Woche drauf im Lilli-Palmer-Style das Gedicht vorgetragen hat. Das war so genial. Muss dann 81/82 gewesen sein, ich war 82 fertig mit Schule.

    Auf Los geht’s Los habe ich auch immer gerne geschaut, ich fand Fuchsberger klasse, peinlicherweise wegen der „Fliegenden Klassenzimmer“ Verfilmung und wegen „Dudu“….
    Meine Mutter fand den arrogant. Warum, weiß ich nicht.

    Insgesamt habe ich auch in dieser Sendung wieder den Altersunterschied zu Euch festgestellt. Ich habe die anderen Rudi-Carrell-Shows alle nicht gesehen, ich hab zwar Thomas Gottschalk ein paar mal in Wetten dass gesehen, aber oft nur eingeschaltet, wenn ein bestimmter musikact angekündigt wurde, nicht wegen der Sendung. Alle anderen von Euch genannten neueren Shows hab ich nicht mehr gesehen, ich war eben mehr als 10 Jahre vor Euch in dem Alter, in dem man Samstag was anderes zu tun hat, als Fernsehen zu gucken 😉

    Noch was zu Wim Toelke, der war ja auch Sportreporter und als Reiter kommt einem irgendwann unweigerlich dieses Video unter, wenn Toelke versucht, Neckermanns Pferd zu erklimmen…:

    vielen Dank nochmals für die schöne Sendung, die wieder viele Erinnerungen wachgerufen hat.
    Stefanie

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    • Das war auch mein Gedanke, ich bin einfach 10 Jahre älter und hab auch eher diese Erinnerungen – besonders „am laufenden Band“ war in meiner Familie immer DIE Samstagabendshow, die auf jeden Fall geschaut wurde. Hab gerade nochmal reingeschaut, gibts ja bei youtube …. meine Güte, wie 70ger, aber irgendwie versteh ich trotzdem noch, dass ich das mochte.
      Ach ja, und die armen Leute, die das Fragezeichen vergessen haben …
      aber einige Sachen waren ja auch auf dem Band, die man dann direkt als Preis bekommen hat – das kann man sich heute auch kaum noch vorstellen: Schauen Sie mal, was Sie für tolle Preise bekommen haben – ein Toaster, eine Kaffeemaschine, ein Lederkoffer, eine Lampe …. 😉

      Hach ja, schöne Sendung von euch wieder mit vielen Erinnerungen

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    • Hallo, Stefanie,

      Vielen Dank für den Videoclip 😂😂😂. Es wundert mich sehr, daß Neckermann ihn überhaupt auf sein kostbares Pferd raufgelassen hat.
      Thoelke war mir eigentlich auch immer ganz sympathisch, bis ich mal seinen Kommentar zum Frauenfussball aus den 70ern gehört habe. Damals war das vielleicht witzig, heute total unmöglich. 👎

      Fuchsberger fand ich auch toll. Ich lernte ihn zuerst als Showmaster kennen, erst später erfuhr ich, dass er eigentlich Schauspieler war. Seine bekanntesten Rollen spielte er in den Edgar Wallace Filmen der 60er, meist als Inspektor. Mein Vater ist großer Fan der Filme.
      An „Auf los geht’s los“ war das tollste eigentlich das Ratespiel mit den Umschreibungen, wo man immer um die Ecke denken mußte, z. B. „Eisenhaltiges Abführmittel“ = Handschellen 😁

      „Zum Blauen Bock“ haben wir auch regelmäßig geguckt. Aber eine Star Trek Parodie? Oh Graus… 😱😱😱

      Find ich toll, so in Erinnerungen zu schwelgen, ich wünschte, ich hätte mit den Jungs auf dem Sofa sitzen können… *seufz*

      Bridge

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      • Hallo die Damen.

        Ganz ehrlich, ich kann mir kaum etwas vorstellen, das ich extremer feiern würde, als wenn ihr beiden einen Podcast macht, der sich mit den Siebzigern und frühen Achtzigern auseinandersetzt. Würde ich an Tag 1 abonnieren. Vor allem ist das eine echte Marktlücke, die ich am liebsten durch euch geschlossen sähe, bevor es jemand anders macht. Podcasting-Tipps, Promotion, Gastauftritte – was immer ihr möchtet und brauchen könnt, da wär auf mich Verlass. Denkt mal drüber nach.

        Bis die Tage,
        Sebastian

        PS: So wie es aussieht, könnte der Clip mit Heinz Kirk unterwegs zu uns sein…

        Gefällt 1 Person

  7. Jungs, ich muß ein letztes mal mit euch schimpfen. Sebastian ich habe doch gesagt, dass ich für Recherchen zur Verfügung stehe. Oder hat mich deine Mail nicht erreicht?

    Ich fürchte, ihr habt das Ohnsorg-Theater mit der „Haifischbar“ durcheinander gebracht. Bei letzterem handelt es sich um eine Musikshow von 1962 bis 79,die wie ich zugeben muss ähnlich peinlich wie der „Blaue Bock“ war. Im Ohnsorg wird selten gesungen, aber wenn, dann kriege ich immer Zahnschmerzen. Das Personal der „Haifischbar“ bestand aus dem halben Ohnsorg-Ensemble und wechselnden Gästen, die Schlager und Döntjes zum Thema Hamburg, Hafen und Seefahrt zum besten gaben. Was als Samstag Abend Show begann wechselte später auf Montag 21.00 Uhr, da waren wir entweder schon im Bett oder guckten andere Sachen, deshalb ist sie weitgehend an mir vorüber gegangen.
    „In Hamburg sagt man Tschüß“ ist ein solcher Schlager, hat aber mit der Komödie mit dem Lottoschein nichts zu tun. In dem Stück „Lotte spielt Lotto“ von 1980 hat sich die Lotte (Heidi Kabel) beim Ausfüllen des Lottoscheins für die Tippgemeinschaft ihres Mannes verschrieben und hat statt fünf Richtigen sechs angekreuzt. Jetzt will sie das Geld für sich behalten und muß den Gewinn vor ihrem Mann und dessen Kumpels krampfhaft verbergen.

    Mein Lieblingsstück wird auf ewig „Tratsch im Treppenhaus“ bleiben, vorzugsweise in der zu Silvester immer wieder gezeigten Fassung von 1966. Da kann ich fast jeden Satz mitsprechen. Am schönsten ist der vorletzte Akt, wenn Henry Vahl nach dem Silvesterball angetütert die Treppe raufkommt, unter dem Arm einen großen Pappkarton, in den er ab und zu den Finger reinsteckt: „Ninge, ninge, ninge…“ 😂😂😂
    Ach, über das Ohnsorg könnte man glatt einen extra Podcast machen…

    Bridge

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    • Mahlzeit Bridge,

      na toll, jetzt hast Du mich dazu gebracht, die Heidi-Kabel-Gedenk-DVD-Box zu bestellen! Das wird ein lustiges, verlängertes Wochenende.

      Hier der Link zu Heidis kongenialem Lotto-Song, den wir meinten:

      Viel Spaß beim Hören,
      Sebastian

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      • Hallo, Sebastian,

        Ach nee, wat Schiet, den kannte ich ja gar nicht! Aua… 😫
        Die Box ist bestimmt weder Zeit- noch Geldverschwendung.
        Ik wünsch di veel Vergnögen

        Tschüß
        Bridge

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