044: Auffe Kalve is was los!

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Während andere Jugendliche in Kellerräumen Magier achten Ranges spielten und sich die d20-Würfel um die Ohren warfen, waren die Rückspultasten-Jungs nicht nur bescheidener, sondern vor allem einsamer. Gerrit, Jan und Sebastian verlustierten sich gerne und oft – jeder für sich – mit Abenteuerspielen, die mit den sogenannten Find-Your-Fate-Romanen verwandt waren, von Taran über Asterix bis zu den drei ???.

Was den dreien an Mitspielern fehlte, machte zumindest Gerrit durch Fleiß und Phantasie wieder wett. Inspiriert von einem namenlosen Schulkollegen schuf er ein ausgeklügeltes und umfangreiches, aber bis heute aufgrund seiner juvenilen Perversion zu recht gänzlich unbekanntes Abenteuerspiel, das gleichzeitig auch ein zerrspiegelhaftes Sittengemälde eines Lüdenscheider Stadtviertels darstellt.

Wie gesagt: Bis heute. Denn in dieser Sendung wird nicht nur theoretisch über Ein-Mann-Würfelspiele philosophiert, nein, es gibt ein waschechtes Let’s Play von Auffe Kalve is was los!

Special Guest Appearance by Trek-am-Dienstag-Simon.

7 Gedanken zu “044: Auffe Kalve is was los!

  1. Hallo Leute,

    ich freue mich immer über die neue Rückspultasten-Folge. Bei der 43. Ausgabe zu Samstagsabend-Shows war mein Interesse eher gering, weil ich diese Sendungen selten sah und darum kaum einen Bezug dazu habe. Bei der akutellen Ausgabe möchte ich aber unbedingt wissen, welches Abenteuerspiel sich Gerrit ausgedacht hat! 😉

    MfG

    Michael

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  2. Eine sehr schöne Folge, die auch als Außenstehender amüsant zu hören ist. Der pubertäre Humor muss einem schon allein deswegen nicht peinlich sein, weil er damals ja durchaus mainstreamtauglich war: „Biing!: Sex, Intrigen und Skalpelle“ für Amiga und PC dürfte vermutlich ungefähr parallel erschienen sein und hat in der Spielepresse gute Wertungen eingefahren 😉

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  3. Hallo ihr,
    das Spiel war auch echt amüsant für jemanden, der die Personen oder umgebung nicht kennt.

    Für T.I.M.E Stories solltet ihr euch echt mal Zeit nehemen (pun intendet). Das macht echt Spaß. Obwohl bei meiner Gruppe ist der Boss immer böse, weil wir nicht besonders gut im lösen der Rätsel sind. 🤣
    Leider ist der Wiederspielwert bei gutem Gedächtnis nicht sehr hoch. 😔

    Viele Grüße
    Melanie

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  4. Danke für die unterhaltsame Folge. 🙂

    T.I.M.E. Stories liegt hier auch schon lange in der Warteschlange…

    Der Rechtsstreit um Die drei Fragezeichen ist was recht spannendes. Hier in Dtl. betraf es zwischen Komsos und Europa/Sony die Hörspiele, die einige Jahre nicht nach den Kosmos-Büchern produziert werden konnten. Daher der Weg über die vermeintlichen Rechteinhaber in den USA an die Originalnamen, die zu den Die Dr3i-Hörspielen führte. Ich finde besonders toll, wie die sich streitende Masse still und kompromissbereit wurde, als das Gericht mit einer bisher unbekannten Partei daherkam. 😁

    Herzliche Grüße
    👋🏻🖖🏻

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  5. Mit sehr viel Verspätung komme ich gerade dazu, meinen Podcast-Stapel abzuarbeiten, und bin gerade auffe Kalve angkommen. Fatale Auswirkungen: bei „meinem Mann, die scharfe Nudel“ musste ich so lachen, dass ich den Stift nicht mehr gerade führen konnte!
    Wenn also, ebenfalls mit sehr viel Verspätung, Weihnachten 2020 seltsam verkrüppelte Schafe in der Sendung mit der Maus auftauchen, wisst Ihr, wer eigentlich daran Schuld hat!

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  6. Das war eine unterhaltsame Sendung! Schon beeindruckend, was Gerrit sich da ausgedacht hat. Nur die Einspieler fand ich etwas nervig. (Nicht die Ersetzung der Namen, sondern die übrigen.)

    Ein Freund von mir hatte sich damals ein Fußballmanagerbrettspiel ausgedacht. Das war auch recht cool.

    Ich habe mit meinem Freundeskreis ein paar Jahre lang extrem intensiv Rollenspiele gespielt, zuerst DSA, dann auch Shadowrun, Earthdawn, Star Wars usw. Wir haben uns fast jeden Tag nach der Schule getroffen, keine Hausaufgaben gemacht und immer weiter gespielt. Das war größtenteils eine sehr schöne Zeit. Wir haben hauptsächlich Abenteuer selbst erfunden und nur selten welche gekauft.

    Ich spiele immer wieder mal mit dem Gedanken, noch einmal anzufangen. Aber da ich damals mit meinen engsten Freunden gespielt habe, finde ich den Gedanken komisch, mit Leuten zu spielen, die ich weniger gut kenne.

    In meinem Freundeskreis ist jemand, der seine Rollenspielgruppe aus der Jugend immer noch einmal die Woche trifft, seit mehr als 3 Jahrzehnten nun. Hier und da ist mal einer verschütt gegangen und in ganz seltenen Fällen kam auch mal wer Neues dazu, aber den Kern bilden immer noch die ursprünglichen Spieler. Finde ich krass!

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