045: 1984

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In unserem mittlerweile dritten Jahresrückblick spulen wir erneut 35 Jahre zurück: Wir schreiben das Jahr 1984. Auf dem Sofa sitzen Christian, Jan und Sebastian und stellen fest, daß die Vergangenheit keinesfalls ruht und immer noch brandaktuell ist. Auf dem chronologischen Streifzug treffen weltbewegende Ereignisse auf kuriose Lüdenscheider Lokalmeldungen – und dazu gibt es natürlich die Extraportion Popkultur.

Begleitet uns in das Jahr von Kinokrachern, Kießling-Affäre und Katastrophen in fernen Erdteilen, singt mit uns vom lebendigen Leben und vom ewigen Jan – und findet heraus, welches prominente Haupthaar das Jahr 1984 nicht unbeschadet überstand.

5 Gedanken zu “045: 1984

  1. Hallo, Jungs,

    Ich befinde mich zwar gerade mitten im „Krieg der Zimtsterne“ (Teil III – Die Rückkehr der Vanillekipfel), aber ich wollte trotzdem gerne schon mal ein paar Bemerkungen und persönliche Highlights raushauen.

    Vielen Dank für diese wieder mal sehr unterhaltsame Besprechung. Ich wollte sie eigentlich in Etappen hören, aber dann waren die vier Stunden doch schneller rum als gedacht.

    Nun zu meinen Anmerkungen:
    Im Atlantic-Hotel hat vor einigen Jahren auch mal James Bond residiert. „Der Morgen stirbt nie“ spielte zum Teil in Hamburg. Allerdings sind die Macher mit Hamburgs Topographie doch ziemlich frei umgegangen. Ich als Einheimische bin mir nicht sicher, ob ich lachen oder weinen soll über die unfreiwillige Komik.

    Das AKW Krümmel kann nichts für seinen lustigen Namen. Krümmel heisst der Ortsteil von Geesthacht, wo das AKW liegt. Der Pannenmeiler ist übrigens seit Fukushima abgeschaltet und soll zurück gebaut werden.

    Zu den olympischen Winterspielen :
    Das Maskottchen war kein Fuchs (wie ich auch zuerst dachte), sondern ein Wolf. Vucko, so sein Name, heißt Wölfchen.

    Mein persönliches Highlight :
    Am 14.02. Gewann das britische Eistanz-Paar Jayne Torville und Christopher Dean mit ihrer Kür zu Ravels „Bolero“ die Goldmedaille und gingen in die Sportgeschichte ein. Schon in der A-Note (auch technische Note genannt) bekamen sie von neun Juroren dreimal die Höchstnote 6,0 und in der (künstlerischen) B-Note gab es dann neunmal die Höchstnote. Diese Wertung hat vor ihnen noch nie jemand erhalten und wird nach ihnen auch nie jemand bekommen, denn ca. 10 Jahre später wurde das Wertungssystem im Eiskunstlauf auf ein nach oben offenes Punktesystem umgestellt.

    Ach ja, und dann war da noch diese komische Tussi aus der DDR, Kati oder so, kennt heute kein Mensch mehr 😉❄️

    Bis später
    Eure Bridge

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  2. Hallo, Jungs,

    Hat leider etwas länger gedauert als ich dachte, aber jetzt bin ich ja wieder da. Ein Grund für die Verzögerung war, dass mein Fernseher den Geist aufgegeben hat. Und bis ich einen neuen gekauft und rausgekriegt hatte, wie der neue funktioniert, ist doch etwas Zeit ins Land gegangen.

    Count Basie der amerikanische James Last?! Ich glaube, der selige Hansi wäre der erste, der zugeben würde, dass zwischen ihm und dem Count Welten liegen.
    Aber ist euch eigentlich schon mal aufgefallen, dass es in der Musikbranche vor „Adeligen“ nur so wimmelt? Nur ein paar Beispiele: Jazz-Trompeter King Oliver, Bandleader Duke Ellington, Pianist Earl Hines, Sänger Nat King Cole und Ben E. King, Rock-Band „The Lords“, Prince nicht zu vergessen und von den ganzen Kings and Queens of Rock, Pop, Swing and Soul will ich gar nicht erst anfangen.

    Der Grand Prix 1984 war der erste, den ich mir mit voller Absicht von vorne bis hinten angeguckt habe. Ich war „süße 17“ und fand die drei Goldjungs aus Schweden auch ziemlich süß. Irgendwie hatte ich von Anfang an das Gefühl, dass die gewinnen würden, doch ein ungeschriebenes Gesetz des Grand Prix besagt, dass Titel, die als erste starten, nie gewinnen. Tja, und dann taten sie es doch. Ätsch 😜

    Die Geschichte des Grand Prix ist voll von „Dinge-Dong“, „Boom-Bange-Bang“ und „La la la“. Den Rekord hält wohl nach wie vor die Spanierin Massiel, die 1968 mit ihrem gleichnamigen Song keinem geringeren als Superstar Cliff Richard den Sieg vor der Nase weggeschnappt hat – mit einem Punkt Vorsprung in der letzten Wertung! Leider habe ich es damals nicht selbst mitbekommen, ich war ja noch keine zwei Jahre alt, aber es muß aufregend gewesen sein. Ach ja: Experten zählten 138 mal die Silbe „la“ in dem Lied.

    Dieses zum zweiten Quartal, nun zum dritten…
    Eure Bridge

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  3. Dieses ist der dritte Streich:

    Ist doch klar, dass das Kaufhaus dieser „Kunstaktion“ zugestimmt hat: Wer kaputt macht, muss neu kaufen. Übrigens: war es nicht Heinz Erhardt der sagte „Kunst kommt von können, sonst hieße es Wulst“?

    Zum Thema Anschnallpflicht:
    Wir schreiben die frühen 70’er. Familie H. macht einen Ausflug an die Ostsee. Im weißen VW-Käfer mein Onkel als Fahrer, neben ihm mein Vater, auf dem Rücksitz meine Tante und mein Opa und auf dem Schoß jeweils mein kleiner Bruder und meine Wenigkeit. Von Anschnallen kann da natürlich keine Rede sein. Aber das funktionierte ja auch nicht lange, denn kleine Kinder werden bekanntlich groß.
    Bei eurer Diskussion mußte ich an einen Song der Country Band „Truck Stop“ denken, die sich dchon 1977 mit dem Thema beschäftigt haben:

    LL&P
    Eure Bridge

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  4. P. S. : „Miss Undercover“ mochte ich auch sehr. Aber es war nicht Julia Roberts (die war „Pretty Woman“) sondern Sandra Bullock, ihren Betreuer/Stylisten spielte Michael Caine und Bill Shatner war der Conferencier der Show.
    Vanessa Williams sang später den Disney-Song „Colours of the Wind“ in „Pocahontas“ und hatte eine kleine Rolle als Risanerin in einer Folge von Deep Space Nine.
    So, das wars jetzt aber.

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  5. Hier kommen meine Anmerkungen zum 4. Quartal.

    Beim IRA-Anschlag in Brighton blieben Thatcher und ihr Mann zwar unverletzt, dennoch kamen 5 Menschen ums Leben. So nachzulesen bei Wikipedia.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Bombenanschlag_auf_das_Grand_Hotel_in_Brighton

    Bei den Tumulten im Bundestag ging es mal wieder um die Flick-Affäre. Bei der Gelegenheit fiel der berühmte Ausspruch von Joschka Fischer: „Mit Verlaub, Herr Präsident, Sie sind ein A…“

    Die Abkürzung EEC bedeutet nichts anderes als „European Economic Community“ – zu deutsch: Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, kurz EWG.

    Na, da würde sich die „Große Seele“ aber sehr bedanken. Indira ist mitnichten seine Witwe (mit Neffen auch nicht). Ihr Mann hieß zwar zufällig auch Gandhi, ist aber weder verwandt noch verschwägert. Sie ist immerhin die Tochter von Präsident Nehru.

    Die Katastrophe von Bhopal hat Eingang in den Star Trek Roman „Eugenics Wars“ (Band I) gefunden. Der junge Khan Noonien Singh wird darin unmittelbar Zeuge der Ereignisse, was ihn nachhaltig beeinflusst.

    Jungs, ich bin sehr enttäuscht von euch. Vor einigen Wochen haben sich Sebastian und Simon darüber aufgeregt, wie albern sich Deanna Troi und Tasha Yar angesichts von Will Riker im Kostüm von Angel One benommen haben, und jetzt bietet ihr den besten Beweis, daß Männer nicht besser sind. Eure Reaktion auf „Nackt im Wind“ zeigt nur, dass ihr keine Ahnung habt. Zugegeben, ich fand den deutschen Benefiz-Song auch nicht sehr gelungen, aber das Horrorszenario, das hier beschrieben wird, ist wahrlich kein Grund zum Lachen. Hier ein Auszug:

    „Nackt im Wind, der brüllt und wütet
    Im Orkan, der Menschen frisst
    Nackt im Wind, der planlos tötet
    Weil er weiß, daß man ihn schnell vergisst“

    Die Protestaktion der Umweltschützer in „Wetten dass…?“ bezog sich konkret auf die geplante Rodung der Donau-Auen in Österreich zugunsten eines Wasserkraftwerks. Einer der prominenten Gãste der Show war der österreichische Bundeskanzler Sinowatz, der das eigentliche Ziel der Demonstranten war. Hier ist die ganze Geschichte nachzulesen :
    https://de.wikipedia.org/wiki/Besetzung_der_Hainburger_Au

    LL&P
    Eure Bridge

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