064: Er weiß den Weg auch zum Regenbogen

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Am 24. Juni 1981 wackelte erstmals ein kleiner, rundlicher Erfinder namens Doctor Snuggles über deutsche TV-Bildschirme. Anläßlich seines 40. Jubiläums wagt die Rückspultaste einen Blick zurück auf den Zeichentrick-Klassiker.

Im analogen Rauschen des Fernseh-Äthers treffen Jan und Sebastian auf Animations-Spezi Felo und staunen in Anbetracht einer Serie, die einerseits über schier grenzenlose Phantasie verfügte (Roboter-Haushälterinnen! Werkstattschuppen mit Beinen! Quadratisches Wasser und ängstliche Flüsse! Teetrinkende, sommerbesproßte Wolkenkamele!) – andererseits aber manchen Kompromiß in Sachen Produktionsqualität einging. Außerdem konfrontiert der stets optimistische „Freund von allem, was lebt“ die drei Podcaster mit einer Menge Fragen – von Dystopie über Kulturpessimismus bis hin zur Quelle der Kreativität.

Startet eure Podcatcher, setzt euch in eine Plof-Plof-Rakete und braust mit uns über den Regenbogen!

4 Gedanken zu “064: Er weiß den Weg auch zum Regenbogen

  1. Ich glaube, weniger die Drehbücher, als vielmehr die psychedelische Ausgestaltung dieser lassen bei vielen die Vermutung zu, „Doctor Snuggles“ sei unter dem Einfluss von LSD et al. entstanden.

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  2. Hiho, vielen Dank wieder einmal für eine schöne Folge. Obwohl ich Dr. Snuggles bisher nie gesehen habe, fand ich die Folge trotzdem wieder einmal sehr interessant zu hören, auch Dank der Kommentare vom Felo aus dem Sumpf. Sebastian klingt etwas müde, wohl mal wieder zu wenig Schlaf bekommen 😉
    Dann habe ich mir gleich mal die Pilotfolge auf Youtube angesehen. Ich glaube die Serie hätte mich als Kind auf jeden Fall auch abgeholt. Trotzdem war ich wohl lieber Freund von Trickserien wie Duck Tales, Graf Duckula und Sancho und Pancho.
    Ach so, zumindest den englischen Soundtrack von Dr. Snuggles gibt es für Fans komplett auf Youtube, einfach mal nach „Ken Leray Snuggles“ suchen. Der Text klingt wesentlich stimmlicher mit den Melodien als in der deutschen Version. Da ist die deutsche Synchro sehr holprig.
    Ich freue mich schon auf die nächste Folge, tschüssi.

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  3. Jetzt habt ihr es geschafft, dass ich euretwegen Geld ausgebe. Bisher konnte ich mich noch drücken, da ich bei Themen die mich packten schon versorgt war, aber hier hats mich erwischt. (Aber der gute Doctor muss noch warten, bis ich weiß, wo Carmen Santiego steckt (irgendwo auf der Welt – ich weiß) nach der hab ich mich kurz vorher schon auf die Jagd gemacht)

    Nach einigem Nachdenken ist mir letzlich doch etwas mit Mut zur Hässlichkeit eingefallen: Die ersten Jahrgänge des Mike Magazins der Volksbanken. Es ist zwar ein anderer Stil, aber auch weit entfernt von dem, was bei für Kinder produzierten Comics üblich ist. Auch einige Geister der real Ghosbusters könnten ohne groß aufzufallen bei Dr. Snuggles auftreten.

    Kennt ihr die Serie Lavender Castle von Gerry Anderson? Ein gemütlicher älterer untersetzter Herr, der sich Rat von seinem sprechenden Wanderstab holt, ist mit seinem Fachwerkraumschiff auf der Suche nach einem legendären Schloss im Weltraum. Begleitet wird er von seinem tüchtigen Mechaniker (kein Dachs sondern eine Art Igel), dem Piloten (sowas wie ein Hund), er Ärztin (Hundeschmetterling), einem tollpatschigen Roboter und einem kindlich/kindischen Orko-Charakter. Ihre Gegner sind u.a. ein Cyborg, ein Schweinepirat und ein verrückter Doktor mit sprechendem Vogel.
    Ich hatte zwischendurch immer wieder den Eindruck, dass eure Besprechung in Teilen auch auf diese Serie passen könnte.

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  4. Anfangs habe ich – wohl aus Gewohnheit – ein wenig mit der neuen Titelmelodie gefremdelt. Jetzt finde ich sie sehr stark und ich meine, dass die gesamte Produktion dadurch noch einen Ticken „professioneller“ wirkt.

    Ich habe Dr. Snuggles geliebt und in zahlreichen Wiederholungen angesehen. Ich erinnere mich daran, dass wir sogar auf dem Gymnasium ein Dr. Snuggles-Revival hatten. Unter- oder Mittelstufe muss das gewesen sein.

    Das hatte einen recht einfachen Grund: Wir fuhren damals immer mit dem Bus von unserem Dürener Gymnasium in unsere Dörfer und unser Fernsehverhalten war nicht unwesentlich davon geprägt, welche Serien gerade liefen, wenn wir zuhause ankamen und ggf. noch gegessen hatten. Und zu einem bestimmten Zeitpunkt war das Dr. Snuggles, zu anderen Zeiten „Eine schrecklich nette Familie“ oder „Parker Lewis“. Und wichtig war natürlich, dass in der Schule darüber gesprochen wurde. Über was man sprach, das guckte man.

    Krass, dass Peter Ustinov in „Robin Hood“ auch in der deutschen Version gesprochen hat! Ich habe auch erst kürzlich realisiert, dass Christopher Lee in „Das letzte Einhorn“ sowohl die englische als auch die deutsche Tonspur gesprochen hat. (Das hat übrigens dazu geführt, dass ich mich als Kind immer fragte, weshalb der König so ungewöhnlich spricht. Als ich dann erfuhr, dass das Christopher Lee ist, fiel es mir natürlich wie Schuppen von den Augen.) Jedenfalls liebe ich so etwas.

    Die Weltraumkatze! Der schlimmste Horror, den ich mir als Kind vorstellen konnte. Es gab NICHTS, was ich so gruselig fand wie die!

    Die Wasserquader und das Kamel in den Wolken gehören zu den prägendsten Erinnerungen für mich.

    Ich hätte mir die Serie nach dieser Folge glatt gekauft, habe aber keine vernünftige Version gefunden. Vielleicht ein andermal 😉

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