Der Retro-Podcast. Popkultur und Persönliches von gestern, vorgestern und vorvorgestern.

092: BGL 50

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Herzlichen Glückwunsch zum 50. Geburtstag, liebes Bergstadt-Gymnasium Lüdenscheid! Zugegeben: Eigentlich wird die Alma Mater der Rückspultaste in diesem Jahr schon 59, doch wenn man vom BGL spricht, dann denkt man an das Gebäude am Honsel, direkt hinter der Schützenhalle, das im Sommer 1973 den hochmodernen Schulbetrieb aufnahm.

In vielen Sendungen bereits war das BGL zentraler Handlungsort, Schauplatz hunderter Anekdoten, Nexus, Begründer jahrzehntelanger Freundschaften, Protagonist, manchmal auch wichtiger Nebendarsteller. Doch zwei Perspektiven fehlten bisher: Die der Lehrkräfte und die des Schulgebäudes selbst.

Deswegen stört Sebastian zwei seiner eigenen Unterstufen-Lehrer in ihrem wohlverdienten Ruhestand: Herr Bothe (Mathematik) und Herr Taylor (Englisch) geben ausführliche Einblicke. Außerdem ist mit Tobias ist ein Ko-Moderator am Mikro, der heute Teil des Kollegiums ist, von einer lebendigen Schule im Wandel der Zeiten erzählt – und mit beeindruckender Schlüsselgewalt den ultimativen Rundgang zum Hören ermöglicht. Diesmal geht’s wahrhaftig zurück ans BGL.

PS: Weiterführende Studienlektüre gefällig? Unser Rückblick auf die Geschichte des Gymnasiums basiert auf Dr. Dietmar Simons 2014er Text Bildung – Verantwortung – Mensch sein, Das Städtische und Bergstadt-Gymnasium Lüdenscheid aus der Reidemeister-Ausgabe Nr. 199, herausgegeben vom Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid e.V.

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  1. Julien

    Hallo Sebastian,

    als Lehrer finde ich diese Rückspultaste sehr interessant. Ich kenne mich in Lüdenscheid gar nicht aus, aber ich habe beim Hören des Podcasts die Bilder im Kopf.

    Die Entstehungsgeschichte hat mich verblüfft, denn, obwohl es schon 50 Jahre her ist, sehe ich viele Parallelen zu meiner aktuellen Schulen, die gerade erst 11 Jahre ist. Auch wir waren erstmal ausgelagert, in Container auf dem Hof der Grundschule. Das Gebäude kam 10 Jahre später, also letztes Jahr eingezogen. Und jetzt befinden wir uns in dem Umbenennungsprozess, da unsere aktuelle Name nur provisorisch war.

    Nur ein Kommentar zu deinem Interview mit deinem ersten Klassenlehrer, der meinte, die Schüler, die kein Deutsch können, werden sofort in dem normalen Unterricht geworfen. In Bremen ist es so, dass jeder eingewanderter Schüler erstmal Anspruch auf 1 Jahr Deutschunterricht, mit 25 Stunden pro Woche, mit Verlängerungsmöglichkeit wenn nötig.

    Nur so am Rand, meine persönliche Erfahrung. 👋

    • MrTScz

      Bei uns in NRW ist es so, dass die Kinder zwei Jahre lang mehrere Stunden pro Woche Deutschunterricht bekommen und in den anderen Stunden (im Stundenplan möglichst angepasst an möglicherweise bereits vorhandene Fertigkeiten) in der regulären Klasse am Unterricht teilnehmen, um sie möglichst schnell in ein reguläres soziales Umfeld zu integrieren. Zumindest machen wir am BGL das so.

  2. Bina Stoxy

    Das hier ist glaube ich meine Rückspultaste des Jahres. Ich habe zwar ebenfalls null Bezug zu BGL aber die Folge ist toll geworden. Und ihr hattet einen saumäßigen Spaß bei der Aufnahme oder? Man hört es regelrecht raus. Ich werde diese Folge wie auch schon die anderen Schulfolgen garantiert mehrfach hören. Einfach weil man bei der Länge einfach gar nicht alles mitbekommen kann.
    Einfach nur danke.
    Ps gibt es irgendwie außer Twitter die Möglichkeit die Bilder zu sehen? Ich bin da nicht mehr und es ist schade das man so den Countdown nicht mehr mitbekommt und die ganzen Bilder nicht mehr sieht.

    • Sebastian

      Liebe Bina,

      danke für Deinen Kommentar – wie schön, dass es Dir gefallen hat! Ich war vor zwei Abenden bei der offiziellen 50-Jahres-Feier des Gebäudes mit Schulorchester, Bürgermeister und hassenichgesehen, das war nochmals ein festlicher Schlusspunkt unter anderthalb Monaten BGL-Podcast-Beschäftigung.

      Unseren Countdown und alle Bilder findest Du seit jeher zeitgleich auf unseren Accounts nicht nur bei Twitter, sondern auch bei Facebook und Instagram – freie Auswahl!

      Schönes Wochenende,
      Sebastian

  3. Jörg Negri

    Lieber Sebastian und lieber Tobias,

    habe die Folge gerade zu Ende gehört. Echt sehr geil. Obwohl ich, wie meine Vorredner, nicht auf das BGL gegangen bin (war in Balve auf der Realschule) kann man sich ein super Bild der Schulzeit machen. Hatte vor ca. 4 Wochen ebenfalls ein Stufentreffen nach ca. 30 Jahren… Aber lange Rede kurzer Sinn, wir hatten tatsächlich ebenfalls viele (z.T. sehr alt gewordene) alte Lehrer vor Ort. Ich war sehr erstaunt über ihre immer noch vorhandene sehr humanistische Sichtweise auf Schüler/Jugendliche/Teenies. Und das gleiche habe ich in den Interviews in der Folge gespürt. Mega… Und es verändert ein Stück weit meine Sichtweise auf „alte“ Lehrer (gerade bei meinem Sohn der in der Oberstufe ist, läuft das leider echt anders 😳). Danke für die (mal wieder) tolle Folge und viel Stoff zum Nachdenken…

    Liebe Grüße
    Jörg (aus Werdohl)

  4. Stefan Sure

    Wieder einmal eine wunderbare Folge. Und die Interviews waren einfach super, zumal ich die Lehrer ja selbst erlebt habe. Und falls einer von ihnen hier mitliest… ES TUT MIR LEID!!! Ich war wirklich ein fürchterlicher Schüler, und sie waren gute Lehrer. Das habe ich aber als pubertierender ADHSler nicht erkannt 😀
    Und zum Thema Spitznamen: Herr Bothe wurde von uns als Big Ben Bothe tituliert, wobei auch dieses nicht böse gemeint war.
    Und jetzt mache ich mir erstmal einen MacKross 😉

  5. Roland Göb

    Hallo Sebastian,

    ich höre die Folge mit großen Genuss und wollte mal einen Gedanken zu ihrem Herrn Skudellni äußern.
    Unser Herr Skudellni hieß Schultes und ich habe vor kurzem zufällig Kontakt mit Seinen Nachbarn.
    Als ich sie nach ihm gefragt habe, sagten sie er wäre mittlerweile Dement und hat schwer abgebaut.
    Was ich damit sagen will es kann sein du denkst dir „Scheiße was ist denn mit dem passiert?“ wenn du ihn heute sprichst.
    Da kann man sich auch viel kaputt machen.

    Liebe Grüße
    Roland

  6. Christian

    Ich danke sehr für die heiteren Erinnerungen an das Sportzeug-Bullying.

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