019: Pädagogisch wertvoll

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Seit den Anfangstagen des Fernsehens gibt es Kindersendungen. Ob und wenn ja für wie lange wir als Knirpse vor der Flimmerkiste sitzen durften, war in vielen Familien Verhandlungssache. Doch zum Glück gab es Armin Maiwald, Peter Lustig und Samson – ihres Zeichens Advokaten pädagogisch wertvollen Fernsehens. Mit denen hatten wir nicht nur viel Spaß, sondern auch die Argumente auf unserer Seite. Ganz nebenbei haben wir von ihnen auch eine Menge gelernt. (Böse Zungen mögen behaupten: Mehr als in der Schule.)

Jan und Sebastian machen es sich mit euch bequem auf Ommas braunem Cordsofa vor dem holzverkleideten Röhrenfernseher und erinnern sich an zehn der unvergeßlichsten Erziehungssendungen für Kinder. Einschalten!

8 Gedanken zu “019: Pädagogisch wertvoll

  1. Moin zusammen.

    Ich habe den Podcast noch nicht zu Ende gehört, das dauert bei der Länge auch noch ein bissl), aber ich wollte dennoch kurz auf etwas eingehen. Relativ am Anfang spracht ihr über Podcast-Apps und da wollte ich eine kleine Empfehlung an euch loswerden.

    Ich benutze schon seit Jahren Antenna Pod (http://antennapod.org/). Die App ist übersichtlich, hat alle für mich wichtigen Features und ist noch dazu kostenlos. Man kann einstellen, ob neue Folgen automatisch heruntergeladen werden (nur im WLan oder auch über mobil) oder nicht und man kann das Aktualisierungsintervall festlegen. Folgen landen in der Downloadreihenfolge in der Playlist, können dort aber auch verschoben werden. Es geht zwar (noch) nicht per „drag’n’drop“, aber es geht. Besonders gut gefällt mir das ich a) den Speicherort festlegen kann und b) einstellen kann, ob (und wenn ja wann) eine gehörte Folge wieder automatische gelöscht wird.

    Das nur kurz als Hinweis, bevor ich es vergesse. Und jetzt höre ich mir die Folge weiter an.

    Grüße aus dem Nordosten!

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    • Hallo Daniel,

      danke für Deine App-Empfehlung, aber mittlerweile bin ich mit meinem Catcher „Podcat“ versöhnt. Die individuelle Playlist ist vorhanden und funktioniert bestens, wenn man sie denn endlich gefunden hat. Intuitive Bedienung geht zwar anders und ich musste tatsächlich die Programmiererin danach fragen, aber jetzt ist es ein Traum.

      Schöne Grüße & bis die Tage,
      Sebastian

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  2. Hallo, Jungs,

    Inzwischen ist es Dezember geworden und endlich schneit’s auch bei uns im Norden. Nachdem ich die letzten Spuren vom „Krieg der Zimtsterne“ beseitigt habe, habe ich mir diese Folge der Rückspultaste zu Gemüte geführt.
    Es ist schon interessant, welchen Unterschied zehn Jahre im Alter ausmachen können (ich habe etwa einen Monat nach „Star Trek“ das Licht der Welt erblickt).
    Auch mein Bruder und ich sind natürlich mit der Sesamstrasse aufgewachsen. Im Gegensatz zu euch haben wir allerdings noch die US-Strassenszenen mit Bibo und Oskar in der Mülltonne gesehen. Als dann das deutsche Fernsehen mit seiner Eigenproduktion kam, waren wir schwer enttäuscht und für uns war Schluss.
    Die Sendung mit der Maus ist dagegen eine Produktion, die ich mir auch heute noch gerne anschaue. Ein Highlight der jüngeren Maus-Geschichte war für mich die „Varus“-Maus von 2005. Darin haben Armin & Co die berühmte Schlacht mit Legionen von. Playmobil-Römern nachgestellt und das auch noch in einem Making-of dokumentiert! Wahnsinn! Und dann die große Samstagabend-Show mit Eckard von Hirschhausen. Das ist ein Aufstieg…
    Eine Sendung, die allerdings wohl vor eurer Zeit war, möchte ich hier mit erwähnen, die ganz bestimmt pädagogisch wertvoll war. Ich meine „Lemmi und die Schmöker“, in der ein gestrickter Bücherwurm namens Herr Lehmann Kinder- und Jugendbücher vorstellte, um so zum Lesen anzuregen. Bei uns hat’s jedenfalls funktioniert.
    Von „Es war einmal…“ habe ich zunächst nur „der Mensch“ gesehen. Erst als Erwachsene habe ich entdeckt, dass es da noch mehr gab, als die weiteren Staffeln auf arte gezeigt wurden.
    „Wissen macht Ah!“ finde ich auch nicht schlecht, aber der Caspers nervt ein wenig. Manchmal habe ich richtig Mitleid mit seiner Partnerin Shari.

    Ihr habt auch nach neueren Produktionen gefragt. Hier meine Tips:
    Für Bastler sehr zu empfehlen ist die britische Reihe „Finger Tips“ (2000-2008, auf super-RTL seit 2004).
    Aber was ich ganz entzückend finde ist „Doc McStuffins“ (seit 2012), eine amerikanische Animationsserie um ein kleines Mädchen, das mit einem magischen Stethoskop seine Spielsachen zum Leben erwecken und als Spielzeugärztin ihre kleinen und großen Wehwehchen behandeln kann. Dadurch werden kleinen Kindern medizinische Sachverhalte im wahrsten Sinne spielerisch erklärt und ihnen vielleicht auch ein bisschen die Angst vorm Doktor genommen. Allerdings meinte meine Nichte schon vor einiger Zeit, dass sie dafür mit zehn schon zu alt sei. Ich find’s trotzdem süß.

    Das war’s zu diesem Thema von mir. Ich bin schon ganz gespannt auf die Silvester-Sendung.
    LL&P
    Eure Bridge

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    • @bridge,
      das denke ich auch immer, echt erstaunlich, dass 10 Jahre so viel Unterschied machen, ich hab auch wenig der genannten Sendungen geschaut, Sendung mit der Maus ja, Löwenzahn eher nicht mehr. Sesamstraße zwar geschaut, aber teilweise komisch gefunden, well wegen Amerika.
      Lemmi und die Schmöker war für mich das tollste überhaupt, das weiß ich noch genau. Und ja, auch ich habe nur „es war einmal der Mensch“ gesehen, den Rest nicht mehr, fand ich auch toll.

      Ansonsten gab es wohl deutlich weniger Kinder-Bildungs-Fernsehen früher, eben weil es insgesamt deutlich weniger Fernsehsender und auch Ausstrahlungszeit gab, denke ich.

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  3. Wow und dann am Ende noch das i-Pünktchen. Herzlichen Dank mal wieder!

    Wie bei den verflixten Melodien, stelle ich abermals fest, ich habe offenbar viel Fernsehen geschaut – kenne alles. Als ihr anfingt mit Herrn Paschulke dachte ich auch direkt daran, wie er schwitzend mit Peter Lustig auf dem Vulkan stand. Großartig, ich glaube diese Folge wurde auch ur-oft wiederholt.

    Bei der eigenen Aufarbeitung, erst neulich z.B. als ich mit Freunden feststellte, dass meine Sesamstraßen-Erinnerungen etwas falsch waren, relativiert sich mein Konsum aber.
    Ich dachte z.B. Ute wäre IMMER mit Manfred ODER Lilo mit Horst oder Uwe da gewesen – was falsch ist. Oder, ich musste sortieren, dass ich natürlich nicht IMMER morgens mit meiner Mutter und Schwester einkaufen war und wir, wenn wir Glück hatten, eine Milchschnitte bekamen, die wir zum Vormittagsprogramm essen durften und wenn ICH Glück hatte, lief die Semsamstraße. – Das muss natürlich einmal während irgendwelcher Ferien gewesen sein. Das zeigt mir, dass ich manches vielleicht auch nur selten sah.

    Was mich auch zu solchen Traumata führt, wie Serien, die scheinbar endlos liefen und ich erst im Erwachsenenalter das Ende sah! Nils Holgersson gehörte dazu. 52 Folgen sind ordentlich, aber nicht endlos. Oder die Kuschelbären, die es in der 13-teiligen Stop-Motion-Serie während meiner Kindheit nie nachhause geschafft haben, haben mich geschafft und waren zuhause Thema, wie Nils. Vor ein paar Jahren sah ich das Ende und SPOILER… sie kommen nachhause… Gefühlt füllten alle Serien, Sendungen und Shows, die ihr hier und in den verflixten Melodien-Folgen brachtet (außer Privatfernsehen), meine Kindheit mit noch ein paar anderen. Wir haben daher sicher so einiges gesehen, aber mit meinen Erkenntnissen über z.B. gefühlte Ewigkeiten, die sich in nicht komplett gesehenen 13-teiligen Serien äußern, relativiert es sich.

    Mit meiner älteren Schwester schaute ich Sachen, die auch jenseits meines Verständnisses lagen und mir Rätsel aufgaben, Mythen entstanden, die ich heute bis auf eine Sache klären konnte.
    Meine Frage: Weiß jemand was dies war? -> Eine offensichtlich japanische Zeichentrickserie wie Heidi, die in (gefühlt) in Kanada des 19 Jhd./ frühen 20 Jhd. spielte, in deren Mittelpunkt ein Junge stand, der mit seinen Eltern in ärmlichen Verhältnissen in einer Hütte lebte. Eines Tages kam er zu einem Rehkitz, das sein Freund/Haustier wurde. Ständig waren Freundschaft und Leben durch Jäger und Armut bedroht (so a la „Morgen müssen wir das Reh wegjagen, geh dich verabschieden.“), sehr beunruhigend alles. Er hatte auch einen menschlichen Freund, von dem dachte, er habe einen Waschbären besessen, aber das war vermutlich eine andere Serie. Habe eine in gleichem Muster finden können und könnte ich vermischt haben. Kann jemand sagen, wie die mit dem Reh hieß?

    Herzliche Grüße
    Tanja

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    • Guten Morgen Tanja,

      vielen Dank für Deine zahlreichen Kommentare, bei denen Du ausführlich in den Erinnerungen kramst, die unser Podcast in Dir geweckt hat. Wenn wir das in unseren Hörerinnen und Hörern auslösen, haben wir unsere Mission als Retro-Podcaster erfüllt. Sehr toll, dass Du Deine Erinnerungen hier im Blog teilst, das sind spannende Ergänzungen für alle, die noch tiefer ins Thema einsteigen wollen.

      Die Serie mit dem Rehkitz Fleck, nach der Du suchst, ist „Alle meine Freunde“. Gesehen hab ich sie nie, aber ich habe irgendwann mal den Roman „The Yearling“ gelesen, auf dem die Serie basiert.

      Liebe Grüße & mach weiter so,
      Sebastian

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  4. Vielen Dank! Nach kurzem Nachlesen und Reinschauen bin ich über den Serienausgang geschockt und froh es nicht in den 80igern gesehen zu haben. Diese Serien hatten es manchmal wirklich in sich. Ui, ui, ui…

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