Der Retro-Podcast. Popkultur und Persönliches von gestern, vorgestern und vorvorgestern.

013: SELECT START B A

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Nehmt eure Controller zur Hand, pustet zur Sicherheit in den Modulschacht und hockt euch im Schneidersitz vor den Röhrenfernseher. Gerne so nah, daß eure Augen auf jeden Fall quadratisch werden. Ihr sitzt unbequem? Macht nichts, denn für den elektronikbefüllten Plastikkasten, der vor euch steht, nimmt man einiges in Kauf. Auf ihm steht „Nintendo“ – und dieser Name steht für etwas, das heute Immersion genannt wird, aber früher bedeutete es perfekter Spielspaß, der neugierig macht, herausfordert und in seinen Bann zieht, und das meint genau dasselbe, klingt aber schöner.

It’s dangerous to go alone, aber ihr habt Thorsten und Sebastian dabei. In dieser Folge von epischer Breite spulen die beiden mit euch zurück in die späten Achtziger, als sie Mario und Link das erste Mal begegneten und deren Pixel noch zählen konnten. Dann geht es im Schnelldurchlauf durch sechs weitere Konsolengenerationen bis in die Gegenwart, wo ihnen eine Switch in die Hände fällt. Traditionellerweise wird gespielt und auch gegessen.

Und jetzt… PUSH START BUTTON

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012: Back to Back to School

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Trek am Dienstag

  1. Eine schöne Folge – hat mir mal wieder sehr gefallen! Ich war auch größtenteils ein Nintendo-Jünger – erst mit dem NES und dann mit dem N64. Schade, dass ihr nicht mehr auf das N64 eingegangen seid. Das war die erste Konsole dessen Start ich damals bewusst miterlebt habe. Anfangs hieß es noch „Project Reality“, daran kann ich mich noch erinnern.

    Sony hatte für mich aber auch eine gewisse Strahlkraft, vor allem dann in den Teenager-Jahren. Da hatte ich oft PlayStation und PS2 gespielt, auch wenn ich nie eine besessen habe.

    Bei Sega geht es mir wie euch – ich kannte damals niemanden, der so eine Konsole besessen hat. Als ich mal in einer Pension damit spielte, war mir das vollkommen fremd. Eine vollkommen andere Welt.

    Sega geht aber auch ganz interessant mit dem eigenen Erbe um:

    https://www.amazon.de/Sega-JVCRETR0099-Retro-Klassik-Spielekonsole-inklusive/dp/B01KV6E72O/

    Damit versuchen sie wohl in die Mini-NES-Kerbe zu schlagen. Besser fand ich aber das hier:

    https://amerika21.de/2016/11/163792/sega-megadrive-brasilien-2016

    Aber das ist auf einem anderen Kontinent und betrifft uns weniger.

    Ich habe die Folge an zwei Tagen durchgehört 😉

    Ich freu mich schon auf Folge 77!

  2. Fred BBC

    Hallo, ich hab mir gerade die Folge angehört und denke Thorsten ist der Gewinner des schätzspiels, bei dem es darum ging wieviele Nintendo Switch Konsolen abgesetzt werden. Die drei Jahre sind rum.
    Ein treuer Hörer

    • Cathy

      Noch ein paar Jahre später: Bis Ende 2023 wurden ca. 140 Millionen verkauft.
      Switch ist tatsächlich ein Gamechanger im Konsolenmarkt geworden.

  3. Ich bin von den 80ern an mit C63 und Amiga ein ausgeprägter Zocker gewesen. Der erste PC kam mit 1998 erst relativ spät. An Konsolen hatte ich mal kurz eine gebrauchte PS1, die ich aber relativ schnell wieder verkauft habe. Meine Stiefmutter hatte einen N64, auf dem sie aber meistens selbst gespielt hat. Auf jeden Fall hatten wir so ein Schlümpfespiel, Super Mario 64. Mario Kart 64 hat viel Spaß gemacht. Aus der Videothek hatte ich mir mal Star Wars Shadows of the Empire ausgeliehen, das mir auch sehr gut gefallen hatte. Ansonsten ist Nintendo abgesehen vom Gameboy ziemlich an mir vorübergegangen. Ich hatte aber aber auch gar keine Freunde, die eine Nintendo-Konsole hatten. Dafür hatte ein Freund aber einen Atari 2600, mit dem wir viel gespielt haben. Später hatten dann ein paar Leute aus dem Freundeskreis eine Wii, aber da bin ich nicht mit warm geworden. (Die Atari: Game Over-Doku ist übrigens wirklich klasse!)

    Mit Sega habt Ihr eine Erinnerung bei mir geweckt, die ich aber nicht richtig einordnen kann. Der Sega Dreamcast ist mir irgendwie vertraut, aber ich weiß nicht mehr, wer den hatte.

    Ab 2006 habe ich dann wesentlich weniger gespielt, hauptsächlich Spiele wie Civilization oder Thimbleweed Park. In der Regel waren es alte Spiele, die nur noch 10 Euro kosteten. GoG war diesbezüglich ziemlich praktisch, auch wenn ich das erst spät entdeckt habe. Vor etwa 2 Jahren hat es mich dann aber wieder erwischt, als ein Freund sich eine PS4 zulegte, was ich kurze Zeit später auch tat. So spiele ich dann seit ein oder zwei Jahren auch wieder aktuelle Titel, was wegen meiner langen Pause anfangs zu vielen Problemen geführt hat, weil ich einfach einen Teil der Entwicklung verpasst hatte und dementsprechend ungeübt war, als ich wieder loslegte. Ich darf hier gar nicht schreiben, wie lange ich gebraucht habe, um zu verstehen, dass es bei Assassin’s Creed Odyssey Wegpunkte gibt oder dass Ikaros versteckte Schätze anzeigen kann … Jetzt bin ich jedenfalls wieder voll dabei.

    Interessant ist, dass mich Spiele heute nur schwer begeistern können. Ich verliere relativ schnell die Lust, wenn Spiele zu schwer oder frustrierend sind. Daher mag ich die Uncharted-Reihe sehr. Die ist einfach atmosphärisch und außerdem gemütlich zu spielen. In meinen nostalgischen Erinnerungen kommt es mir so vor, als wären Spiele damals einfach besser gewesen als heute, wobei mir aber auch das Gruppenerlebnis fehlt. Zu viert vor einem geteilten Fernseher sitzen ist etwas anderes, als über das Internet miteinander zu spielen. Wobei über das Internet zu spielen während Corona natürlich eine feine Sache war.

    Das mal als ein paar erste Gedanken und Erinnerungen.

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